Nun sind wir weg aus Griffith, ein ganzes Stück.
Wir haben unsere letzte Arbeitswoche beendet, es gab nicht viel neues zu berichten, uns wurden ein paar neue Aufgaben zugeteilt, an manchen Tagen und vor meinen Augen wurden 2 Vögel, einfach aus einer Dachrinne gesprizt und ihnen der Hals umgedreht.
Sonst musste nurnoch bei den alten Ställen ein Vorhang abmontiert werden von der Außenwand, welches sich als sehr Zeitintensiv erwies, da man nach knapp 1 Tag Arbeit immernoch 2h gebraucht hätt, für eine Außenseite.
Hannes wurde auch an unserem letzten Arbeitstag von mir ausversehen kalt geduscht, da ich nicht auf meinen Schlach geachtet hatte, welcher genau in seiner Richtung sprizte.
Aber naja es war Freitag und einer der Wärmsten Tage überhaupt mit bereits 32 Grad um 10.
Sonst gab es auch nichts neues unser Mittagessen wurde auf SUbway umgestellt (3x diese Woche) und im Fernsehen kam die 4.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Staffel von Prison Break, welche von mir erst weggeschalten wurde, doch mein Wille dann zu schwach war um zu warten und ich schon 2 Folgen gesehen habe, während Hannes stark genug war einfach zu schlafen.
Shane teilte uns mit, dass wir Samstag und Sonntag nicht arbeiten müssten, wie wir es eigentlich gedacht hätten.
So beschlossen wir uns diese Nacht auf nach Melbourne zu machen um Samstag in der Früh dort anzukommen.
Also wurde alles organisiert.
Wir wollten erst Tickets buchen, was aber für eine Fahrt uns fast erschlagen hätte, da 2 Personen + Auto knapp 600 AU$ gekostet hätten und wir mit maximal 800 für uns Beide hin und zurück gerechnet hatten, also beschlossen wir dann vor Ort zu buchen.
So packten wir unsere Sachen grob zusammen und legten uns dann kurz nach 23 Uhr schlafen um 3:30 Uhr nachts wieder aufzustehen.
Alles hat perfekt funktioniert und 5:40 Uhr konnten wir uns auf die 460km und 6h 20 Minutenlange fahrt machen, somit lagen wir perfekt im Zeitplan.
Kaum unterwegs stellten wir schnell fest, dass wir nur knapp 5h brauchen würden.
Das Benzin wurde auch immer billiger, so dass wir für 99,7 Cent pro Liter tanken konnten, was somit mehr Liter im Tank als Geld bedeutete, wann hat dies ein Autofahrer letztesmal in Deutschland gesehen?
11:45 kamen wir dann an der Grenze Melbournes an und mussten in einem kleinen Baustellenstau warten bis uns Einlass in die Stadt gewährt wurde.
Wir suchten uns danach ein wenig den Weg zur Fähre und holten unsere Tickets und liesen das Auto auf einem Gratisparkplatz um dann mit der Bahn in die Stadt zu fahren.
Dort saßen wir im Park, und schauten uns die Stadt und die vielen Geschäfte an. Da wir knapp 5h bis zum Beginn des Boardings Zeit hatten.
Im Lonely Planet haben wir gelesen, dass die Melbourner ihre Stadt so lieben, dass sie sogar ihr Wetter verteidigen, welches innerhalb einer Stunde von total sonnig in totaler Regen umschwanken soll, wir hatten das Glück dies zu erleben, was hier in Tasmanien in den letzten 7h auch nicht viel anders war, nur mit weniger Regen.
18 Uhr waren wir dann auch wieder am Auto und wollten losfahren um an Bord zu gehen aber...
Oh Nein!
Es machte nichtmal den Hauch eines anscheins, dass irgendetwas anspringen wollte und wir hatten nurnoch etwas mehr als 1ne Stunde Zeit.
Wir klapperten, dann alle nahen Häuser mit Autos ab bis wir nach 10 Minuten jemand fanden der uns Starthilfe gab und die kaum noch sichtbar leuchtenden Lampen unseres Autos bemerkte, welche uns garnicht aufgefallen waren.
So ging es dann auf die Fähre. Wo wir scheinbar unendlich lange warten mussten bis wir den ganzen Eincheckkram erledigt hatten.
Wir schauten uns dann noch Baby Mama im Fährkino an, welcher ein Durchschnittsfilm war und wollten dann noch Hellboy 2 sehen, jedoch waren wir zu müde, so dass wir Vorzeitig das Kino verliesen (war ja kostenlos).
Am nächsten morgen hieß es dann 6 Uhr geweckt werden, um 7 Uhr von Bord zu gehen.
Nun waren wir angekommen in Tasmanien.
Als wir in Devonport das Schiff verliesen, was ebenfalls ewig dauerte, fuhren wir ein Stück um anzuhalten und uns einen Kopf zu machen, was wir uns ansehen wollen und waren schon nach den knapp 1km Fahrt hellauf begeistert wie grün hier alles ist und wie akkurat und gepflegt jeder Zipfel Feld und Gras aussieht.
Wir erkundigten und sahen uns kurz um und fuhren dann nach Westen um heute mindestens bis nach Stanley zu kommen.
Jedoch hielten wir in jedem Ort an um dort am Sand/Steinstrand Muscheln und Kleinsttiere zu suchen oder einfach nur um uns eine Attraktion der natürlichen Wunder Tasmaniens anzusehen.
Nun haben sind wir in Wynyard und schreiben fix unseren Blog bevor hier die Klippen angesehen werden und es dann weiter geht.
Bilder sind leider hier nicht hochstellbar, da dieser Computer des Informaiton Office keinen Javaplater hat oder etwas anderes fehlt somit folgen sie bald, sind aber zumindest schon sortiert.
Sonntag, 7. Dezember 2008
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