Sonntag, 14. Juni 2009

(Nichts) neues in Australien

So,
von mir wird der gelgentliche Blogleser wohl schon eine Weile nichts gehoert haben, ebenso wie der Blog ansich.
Demzufolge bitte verzeiht mir, wenn ich nicht weiss, wo ich anfangen soll.
Adelaide...
wie einige sicher wissen, sassen wir nunmehr oder weniger drei monate lang fest, da Alyson und ich beide in einem Hostel arbeit fanden, wo ich die Karriereleiter vom Zimmerputzer zum Maler zum Rezeptionist hinauf kletterte(hust...). Adelaide ist meines wissens und nunmehr auch meienr erfahrung nach die wohl beschissenste(entschuldigung...aber wahr) Grossstadt die ich bisher gesehen habe, nichts los, alle laeden machen um fuenf zu und jegliche Leute mit denen man arbeiten sind rassistisch und schlecht gelaunt, rund um die Uhr. (kurzer Einschub, irgendwas ist mit dem australischen Kundenservice sowieso schief gelaufen, die meisten leute rollen mit den Augen oder geben leise stoehner von sich wenn man sie anspricht, da ihr Taktik den Kunden zu ignorieren bis er es sich anders ueberlegt und den Laden verlaesst nicht ganz aufging. Ich glaube man muss sich hier geehrt fuehlen als Backpacker von jemandem bedient zu werden oder jemanden zu finden der seinen Job nicht hasst und nicht jeden Tag saufen geht oder verkatert ist. Wo wir zu einem anderen Phaenomen Australiens kommen...die wohl bestausgepraegte kulturelle Bewusstsein des durchschnittlichen Australieers ist Bier, jederzeit, jeden Tag, sooft wie moeglich. Man ertappt gegen zehn oder elf uhr morgens Bussinessmenschen/leute/wasuachimmerscheissenglischgerededieganzezeit und Bauerbeiter die man an den neongelben Jaeckchen erkennt in vielen Pubs beim trinken ihres ersten oder zweiten Bieres. Ebenso ist in den meisten Clubs etc. die happy hour um fuenf uhr angesetzt, wo wir in unserem Teil der Welt noch nichtmal ans trinekn denken. Bin ein wenig abgeschweift)
Jedenfalls war Adelaide nicht gerade der spassigste ort auf Erden und die Manager des Hostels, quasi die Bosse, waren ziemlich hirnlos und geizig (Hirnlos, weils sies nicht fertig gebracht haben eine ordentliche Muelltrennung zu organisieren oder jemanden einzustellen der den Muell trennt und so jeden Tag eigenhaendig durch den kompletten muell des Hostels gingen um alles recyclebare vom nichtrecyclebaren zu trennen und geizig, da ich noch nie von einer dermassen schlechten bezahlung, wie ich sie erhalten habe gehoert habe. Ich werde nicht genauer erklaeren warum, da mich das ca. drei Seiten meines zurzeit miserablen und verwirrendem Deutsch kosten wuerde, glaubts mir einfach.
Wir vertrieben uns die Zeit meistens im Internet oder damit Filme zu gucken um zu versuchen nciht allzu gelangweilt zu sein, zumindest die unterkunft war billig.
Nach ungefaehr zweieindreiviertel Monaten war aufbruchsstimmung angesagt, ab ins Internet und nun hiess es Cairns oder Brisbane. Nach ungefaehr einer halben oder Stunde diskussion und Bedenkzeit lag Brisbane entschieden vorn, weil...billiger, jedoch wurde der Gedanke in letzter Sekunde verworfen und es ging ab nach Cairns, wo wir frie und Hannes treffen wuerden mit dem Gedanken anschliessend die Ostkueste zusammen zu machen.
Lurz nachdem wir das Fulgzeug verliessen durften wir wieder die Vorzuege Australiens geniessen, warmes Wetter(wobei mir ein weiterer schlechter Aspekt Adeleides in den Sinn kommt. Adelaide Wetter war wie Deutschland im Herbst. Ihr wisst was das heisst, Ende der Diskussion.)

Tut mir Leid hier laeuft grad der Fernsehre ich kann mich ueberhaupt nicht auf die deutsche Sprache Konzentrieren und ich habe keine Lust mehr.
So bleibt mir nur zu sagen...wer Fehler in meiner Grammatik etc. findet darf sie behalten und damit machen, was er will.
Wer zwischen den 4-Monatsabstaenden in denen ich Lust habe einen Blog zu schreiben wissen moechte wies mir geht kann mir gerne eine e-mail schreiben(t.tydecks@gmx.net).
Druecke alle zuhause gebliebenen, vermiss euch ganz dolle.

Fortsetzung folgt...


Morgen, uebermorgen, Spaeter diese Woche =)

Euer Tom

Dienstag, 19. Mai 2009

Australien ist ganz schoen klein, oder nicht?

Wie bereits versprochen lassen wir mal eine unserer Reisestories vom Stappel. Die folgende ist echt ein bisschen verrueckt, wenn ich so im Nachhinein drueber nachdenke (und ziemlich lang wie nach dem Schreiben festelle).

Als wir im Maerz in Shepparton Arbeit gefunden haben, wurde uns OnGoing-Work bis Ende Mai versprochen. Wir dachten uns, perfekt, besser gehts nicht. Danach koennen wir ohne Geldprobleme den letzten Teil der Reise machen. Also zogen wir in ein Arbeitshostel, welches uns die ganzen Jobs vermitteln sollte. Arbeitsmoeglichkeiten gab es auf der Wallnussfarm des Hostelbesitzers (Nilo) und auf den Aepfelfarmen seines Bruders (Kent) und seines Vaters. Fuer das Hostel bezahlten wir woechentlich 130 Dollar, wobei es sich eher um ein paar Zimmer mit Betten, eine improvisierten Kueche und ein Bad ohne Klopapier handelte. Es haben mit uns 12 Leute dort gewohnt und die erste Ueberraschung gab es direkt nach unserer Ankunft. Drei der Leute die auch dort arbeiteten (zwei aus Chile, eine aus Irland) haben auch schon in Griffith mit uns im Hostel gewohnt. Tom hat mit dem einen Chile-Guy ein paar Runden Tischtennis gespielt. Australien ist halt klein, wenn es um Work and Travel geht.

Gleichzeitig mit uns sind auch noch zwei andere Deutsche angekommen. Felix aus Hamburg und Chris aus Berlin. Wir vier bilden irgendwie automatisch eine Arbeitsgruppe und duerfen in den ersten Tagen fuer 11 Dollar die Stunde Unkraut jaehten. Nach drei Tagen faengt dann endlich die richtige Arbeit an und wir schnippeln fuer 18 Dollar die Stunde auf der Farm von Kent an Apfelbaeumen herum. Somit pendelt es sich ein, dass wir fuenf Tage die Woche fuer Kent arbeiten und Samstags fuer Nilo. Fuer die Sonntage haben wir uns ueberlegt, dass wir doch eigentlich Fischen gehen koennen und gleich beim ersten Mal fangen wir drei Fische. Die wurden am Abend dann natuerlich stolz praesentiert und schoen praepariert auf den BBQ gehauen.

Doch je laenger wir dort sind, destso mehr erfahren wir ueber die Geschichte des Hostels. Ungefaehr zwei Wochen bevor wir dort angekommen sind, wurden acht Leute ueberfahren, einer ist klinisch tot, drei haben schwere Verletzungen erlitten und die restlichen vier sind mit leichten Verletzungen und einem Schock davongekommen. Jedenfalls erfahren wir so nach und nach, dass die Leute hier im Hostel gewohnt haben und frueh morgens zur Arbeit gelaufen sind. Auf einer Strasse auf der man als Autofahrer frueh am Morgen so gut wie nichts sehen kann (wegen der Sonne). Doch diese Tatsache scheint den Hostelbesitzer nicht zu stoeren und brettert mit seinem Minibus jeden Morgen mit 100 Sachen genau auf dieser Strasse zur Arbeit. Uns wurde nun erzaehlt, dass er die Leute ueberfahren haette. Der eine Backpacker, der klinisch tot ist, war erst eine Woche in Australien und hat hier in Shepparton seinen ersten Job bekommen. Des weiteren erfuhren wir, dass scheinbar keiner der acht Leute irgendwelche Anstalten gemacht hat, Nilo zumindestens auf Schmerzensgeld zu verklagen. Doch damit nicht genug. Der Hostelbesitzer nimmt sich sogar die Dreistigkeit heraus von den restlichen vier Leuten, die nicht im Krankenhaus liegen, aber auch nicht arbeiten koennen noch die volle Miete fuer das Hostel zu verlangen. Ich glaube mit diesem Hintergrund versteht jeder, dass unsere Sympathie fuer diese Person sich stetig verringerte. Wir wissen nicht, wieviel von der Story wahr ist, aber man kann sich so etwas ja nicht vollkommen aus den Fingern saugen.

Nach knapp drei Wochen erfahren wir von Nilo, dass es in den naechsten zwei bis drei Wochen wohl keine Arbeit geben wuerde, aber danach bestimmt wieder. Und er fragt uns, ob wir denn trotzdem bleiben wuerden. Hallo? Klar, wir bleiben in einem Hostel, welches total abgefuckt ist, in einem Ort wo es nichts gibt und bezahlen dafuer auch noch 130 Dollar die Woche. Das Dreisteste war, dass er uns zwei Tage vorher noch gesagt hatte, dass noch genug Arbeit fuer zwei weitere Leute da waere (wir haben wegen Tom und Alyson gefragt). Also wird folgender Plan geschmiedet und ausgefuehrt:

Da die Frau des Hostelbesitzers, die fuer die Miete zustaendig ist, guenstigerweise viel trinkt und raucht, vergisst sie regelmaessig die Miete einzuholen. Chris, Hannes und ich haben also erst fuer zwei Wochen bezahlt, obwohl wir schon knapp drei Wochen da sind. Die Idee ist also die Zahlung der Miete solange zurueckzuhalten, bis wir am Freitag unser Gehalt von Nino und am Samstag unser Gehalt von Kent bekommen. Am Donnerstagabend fragt Fatima nach der Miete, wir ignorieren sie. Am Freitag bekommen wir unser Gehalt von Nino und ignorieren wieder Fatimas Bitte nach der Miete. Sie vergisst weiter nachzufragen, weil sie wieder im Hinterhof sitzt und mit den anderen trinkt. In der Nacht packen wir unser Auto und ich stehe extra frueh auf, um noch die restlichen Eier und Milch zu Pancakes zu verarbeiten. Samstag frueh gehen wir auf Kents Farm und pfluecken Aepfel. Nach Arbeitsschluss bekommen wir ungluecklicherweise nur einen Scheck, den wir gegen Cash bei der Mutter einloesen konnen. Also fahren wir zurueck zum Hostel, schnappen schnell den restlichen Kram der noch im Hostel liegt, rennen zum Auto (Chris hat ein eigenes) und rasen davon. Es wird nur noch kurz der Scheck bei der Mutter eingeloest, die zum Glueck noch nichts weiss. Auf dem Weg zu einem nahegelegenem See, wo wir unseren Triumph feiern wollen geht auf einmal Chris’s Auto nicht mehr an. Nachdem einige Leute angehalten haben, stellt sich heraus, dass der Starter kaputt ist. Und leider ist es schon zu spaet, um zu dem 2km entfernen Mechaniker zu gehen. Zeitgleich ruft Felix an und erzaehlt uns, dass Nilo und Fatima die Polizei gerufen haben. Und wir waren nur 15km entfernt und koennen uns nicht vom Fleck bewegen.

Das Auto konnte also auf keinen Fall die Nacht ueber an der Strasse stehen bleiben. Die Gefahr von der Polizei aufgegabelt zu werden war einfach zu gross. Also gingen wir zu den Leuten, vor dessen Grundstueck Chris sein Auto stehen geblieben ist und fragten, ob es in Ordnung sei das Auto ueber Nacht auf ihr grosses Stueck Land zu stellen. Die hatten damit ueberhaupt kein Problem und da sie so nett wirkten versuchten wir unser Glueck und fragten, ob wir den Van nicht auch bei ihnen hinstellen koennen, um dort zu uebernachten. Somit kam es, dass wir einen sehr sueffigen und gespraechigen Abend mit drei Australiern verbrachten, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, auf Maerkten Floeten-Packs und anderen Kram zu verkaufen. Und zum Dank, dass wir dort uebernachten durften, haben wir ein paar hundert dieser Floeten-Packs fuer sie zusammengepackt (Floetenkram in Tuete, Tuete zutackern, fertig). Am naechsten Morgen sind wir dann zum Mechaniker, der das Auto in zwei Tagen fertig machen koennte. Somit beschlossen wir die entstandenen freien Tage als Angelurlaub an einem See 5km entfernt zu verbringen. Wir haben also noch schnell unseren Spion Felix aus dem Hostel abgeholt, der Nino erzaehlt hat, dass ein Freund aus Sydney ihn abholen wuerde und sind dann zum Campingplatz. Dort verbrachten wir drei schoene Angeltage, bevor es dann mit den beiden Autos Richtung Adelaide ging.

Und der Kicker kommt jetzt.

Hannes und ich kommen in Darwin an und besuchen den Sunset-Market am Mindill Beach. Eine Touristische Attraktion. Wir laufen so ueber den Markt und auf einmal hoeren wir diesen typischen Floetenton der Floeten, die wir zusammengepackt haben. Wir drehen uns um und auf einmal steht dort genau die Typen, bei denen wir 3200km entfernt von Darwin im Maerz uebernachtet haben. Die haben uns zuerst gar nicht erkannt, aber waren dann genauso geschickt wie wir. Australien ist wie schon gesagt klein, aber so klein? Das war echt ganz schoen verrueckt.

Ende der Geschichte ist, dass wir ein paar Tage fuer sie auf dem Markt arbeiten konnten, bevor wir nach Cairns aufgebrochen sind.

Donnerstag, 7. Mai 2009

Finally in Darwin

So, jetzt gibt es endlich mal wieder ein Lebenszeichen von uns.
Derzeitige Situation:
Hannes und ich sind in Darwin, werden am Montag voraussichtlich Richtung Cairns aufbrechen. Tom und Alyson sind immer noch in Adelaide, arbeiten.

Und jetzt die grosse Frage: Was ist in der Zwischenzeit passiert?
Wie sind wir vier von Sydney zu dem Punkt gelangt wo wir jetzt sind?

Alles zu erzaehlen wuerde auf jeden Fall den Rahmen dieses Eintrages sprengen und ist auch gar nicht Sinn und Zweck dieses Blogs.
Ich habe im Internet bei Google Earth eine Funktion entdeckt, wo man Routen eintragen, kommentieren und sharen kann. Genau dies habe ich mit unserer kompletten Reise seit Anfang Februar gemacht. Es ist aber alles sehr rein informativ gehalten.
Dafuer werden wir in den folgenden Eintraegen ein paar gute Geschichten der Reise vom Stapel lassen und vielleicht kann ich noch Bilder zu den Routen hinzufuegen.

Aufgrund der Uebersichtlichkeit habe ich die ganze Reise in verschiedene Abschnitte geteilt.
Ueber den Link am Ende werdet ihr die verschiedenen Abschnitte in einer Uebersicht sehen. Einfach draufklicken zum naeheren anschauen.
Es fehlt noch der Part von Alice Springs nach Darwin (10 Tage oder sowas) und ihr seht nur die Punkte und keine Linie. Werde ich evtl noch fixen.

Ich wuensche euch noch einen schoenen Abend, wir schwitzten bei 25 Grad in der Nacht und dementsprechend sehr warmen Tagen. Wir hoffen, euch geht es alles gut und dass ihr schon die ersten sommerlichen Tage geniessen koennt.
Liebe Gruesse
Frie

Hier der Link>

http://maps.google.com/maps/user?uid=102031311939525177972&hl=en

Montag, 27. April 2009

Die Abrechnung/ Das Fazit

So ich sitz nun ja gerade auf Java in Malang im Cafe und erhole mich von der Dschungelhölle.

Ich hab in letzter Zeit viel über unser Work und Travelabenteuer nach Australien nachgedacht und werde jetzt mal meine folgenden Gedanken und "Gefühle" zu Australien aufschreiben. Ich habe leider nie etwas dazu aufgeschrieben, mir aber jetzt mal 2h genommen um alles was mir einfällt und mich direkt irritiert gestört hat niederzuschreiben.

Also begonnen hatte ja alles am 4. September 08, lange ist's her.
Damals noch in Brisbane,
wo wir unsere neuseeländischen Freunde kennen gelernt haben und bei Superart gearbeitet haben.
Allgemein war dies sicher eine der schönsten Etappen der Reise, es war alles neu es war alles frisch und durch die Neuseeländer kam der Spaß nicht zu kurz.
Die Sache mit Superart war allgemein ja soweit ganz gut, nur das am Ende die Bezahlung nicht stimmte. Aber was kann man dagegen machen, nicht viel.
Ich sehe dies im nachhinein, als gute Lektion an. Besonders ich hatte ja am wenigsten damit gerechnet, das wir nicht bezahlt werden. Ich habe mit kürzerer Arbeitszeit gerechnet etc. aber naja damit nicht wirklich. Vielleicht ein bisschen zu positiv gedacht, aber naja Adam, wusste halt wie man vertrauen gewinnt, zumindest meines.^^
Der Teil der guten Lektion spiegelte sich insbesondere dann wieder, wenn man die Zeit in Griffith betrachtet, wieder blauäugig, diesmal alle.
Ging es nach Griffith,
wo es gut bezahlte Arbeit geben sollte. Auf dem Weg machte uns das Auto Probleme, aber allgemein, trotz diesen Mangels und dem Schimmel, welcher ohne Problem zu bereinigen ging ein sehr sehr guter Kauf.
Griffith mit seiner Arbeitsmarktsituation und leeren versprechen, lies uns 3 Wochen mit nichtstun verschwenden und zeigte uns wie es möglich ist mit wenig Ausgaben zu überleben. Die Arbeit als Mandarinenpflücker, zeigte sicher sehr gut, wie die Arbeitsverhätlnisse in anderen Ländern sind und wie man schnell mal ausgenutzt wurde, auch wenn wir hier die Gutgläubigkeit bereits abgelegt hatten.
Insgesamt haben wir uns durch min. 1 Woche warten ohne nach Alternativen zu suchen ziemlich fehlverhalten.
Wineyard, war dann sehr interessant, da es hier meiner Meinung nach viel zu entdecken gab und man mal einen guten Einblick erhielt.
Poultryfarm, war (Hühner)scheiße, man hat nicht wirklich was gelernt, die Atmosphäre war gut, die Arbeit war bis aufs schaufeln Easy.
Also eigentlich ein guter Job.

Tasmanien, war nett.
Es war eine interesante Reise zu 2. mit dem Van, das Wetter hätte besser sein können und mit einem Motorrad wäre die ganze Sache warscheinlich gigantisch gewesen, da es doch mit dem "langsamen" Auto teilweise anstrengend wurde, aber allgemein, war die Natur wunderbar und ich würde dies nicht missen wollen. Besonders die Tage wo wir auch mal relaxxt haben in Hobart waren sehr toll.

Als dies vorbei war muss ich sagen habe ich mich in Sydney sehr häufig nach diesem "monotonen" Leben gesehnt. Da es einfach doch sehr gechillt war, Arbeiten, ausruhen, Fitti, zocken und dann irgendwann ins Bett, besonders als wir die Franzosen kennenlernten etc. wurde es dann doch interessanter. Ich hätte zwischen Januar und Februar eigentlich fast jeden Tag gerne getauscht.

Sydney Dezember
Weihnachte, man vermisste den Schnee, aber naja, was solls, ich wäre ehrlich gesagt lieber Zuhause gewesen, spaßig war die Party aber allgemein, kann ich mir von heißer anstatt weißer Weihnachts nix abgewinnen. Silvester, war auch super, man wurde zwar nicht besoffen und allgemein war es einwenig viel Geld für Silvester, aber dies war eine einmalige Erfahrung die diesen Faktor übersehen lässt.

Januar bis Februar wo ich Anfing als Carwash zu arbeiten und 1 Woche später für Izy.
Also ohne Arbeit, fühlte ich mich einfach hundelend. Ich langweilte mich und war nicht ausgelastet, die anderen wehrte sich bessere gegen diese Langeweile.
Aber ich fühlte mich unnütz und spielte sogar mal mit dem Gedanken "die ganze Scheiße" abzubrechen und nach Hause zu fliegen.
Aber naja Reiseüberlegung mit Vivi für Bangkok war getroffen, ihre Freude war da das wollte ich ihr nicht nehmen und was sollte ich in Deutschland machen bis zum Zivi ist es noch ne Weile hin. Also spielte ich lieber mit dem Gedanken Sydney zu verlassen, da das Hostel einfach keine Möglichkeit einer Unterkunft war um Arbeit zu finden.
Ich schraube währenddessen meine Ausgaben runter und lebte von wenig, ich kann es bis heute nicht verstehen, wie die anderen 3 in meinen Augen ihren deutlich überteuerten Livestyle durchziehen konnten.
Auf Party verging auch langsam die Lust.

Allein in Sydney Anfang Februar bis Mitte April.
Diese Zeit war eigentlich ganz relaxxt, vom Partymachen bin ich geheilt und hab das Hostel eine Woche später auch nicht mehr besucht, da mir dann doch wohl oder übel bewusst wurde, das die Leute dort alle ganz lustig sind, aber außer zum Partymachen und labbern zu nix zu gebrauchen sind und besonders jeder der da länger bleibt als 3 Monate eigentlich nur sein Leben verschwendet, da man jeden Abend einen trinkt, da alle dazu auffordern und die meisten ohne nachdenken zustimmen.
Sie empfinden das was sie sagen als cool und machen sich interessant, da sie frei leben, aber dies ist sicher keine schöne Art das Leben zu genießen.
In der Wohnung war es immer angenehm, ich hatte Abends meine Ruhe, konnte mich mit den verschiedenen Leuten unterhalten und auch mal ca. 25h die Woche zocken, was ich immer sehr genossen habe.
Ausgehen war nichtmehr drinne, ich bin eigentlich immernoch erstmal von Party geheilt und kann mir ehrlich gesagt garnicht wirklich vorstellen wieder Mengen von Alkohol zu trinken, auch wenn ich weiß, dass es in Deutschland immernoch vorkommen wird, aber sicher eher weniger, aber man weiß ja nie.
Die Zeit mit Izy war in soweit auch ganz lustig auf Arbeit, aber naja wie schon Frie festgestellt hatte, ist er für sich selbst der größte und zeigt das auch jede Minute die er kann, anstatt es für sich zu behalten wenn er es so empfindet und manchmal etwas in diese Richtung anzubringen, er überschätzt sich und seine Fähigkeiten einfach bei weitem und sieht sich einwenig als Martyrer, aber naja das Arbeiten war ok, das Geld stimme es hätte nur einwenig mehr sein können. Aber wer mich kennt, weiß, dass es immer mehr sein kann.^^

Das schönste war durch die Privatsphäre und den 24/7 (mit Ausnahmen) Internetanschluss der ständige Kontakte zu den Daheimgebliebenen. Was ich sehr vermisse und worüber ich mich auch häufiger beschwert hatte ist der wenige Kontakt der von unseren 3 Australiern blieb. Aber irgendwie konnte ich Ihnen garnicht mehr böse sein sobald ich sie mal hörte, auch wenn ich extra nicht angerufen hatte, was mir doch meist schwer fiel.

Australien
ist für mich bei weitem nicht so schön wie Deutschland.
Ich liste mal auf was mir nicht gefällt.
Zeitiger Alkoholgenuss, welcher durch Happy Hours ab 16 Uhr unterstützt wird.
Traffic Jam und Rush Hours in dieser Extremen vorm, das einfach teilweise nix mehr geht zumindest in den Städten.
Kein echter Winter (dafür können sie nicht direkt was)
Überteuertes Verkehrsnetz auf kurzen Strecken im öffentlichen Nahverkehr.
Weitläufigkeit... Ich will Ayers Rock sehen, alles klar Sydney 3 Tage Busfahrt 3 Tage dort, wenn man Geld sparen mag.
Menschen sind nicht freundlichen als in Deutschland, man denkt es nur, weil man den Ausländerbonus bei den "jüngeren" Leuten erhält und es einem so erzählt wurde.
Das Internet liegt 3-5 Jahre hinter unserem und die Qualität war oft naja miserabel für so ein zivilisiertes Land.
Es liegt am Arsch der Welt, News in Europa, Amerika, etc. tangieren einen garnicht, es ist ja soweit weg.
Schlechtes Geldsystem höchste Note 100AU$, wollt ihr mich verarschen. Wie sollte man nen Mercedes oder Porsche damit in Bar bezahlen... Münzen das selbe, 50 Cent zu groß und 2 AU$ zu klein, was soll das?
Easy Lifestyle gibt es auch nicht, alles dauert genauso lang wie in Deutschland und ist genauso kompliziert (Fragt mal Frie wegen dem Auto).
Häufig geschlechtsgetrennte Schulen... warum?
Äußerst unfreundliche Polizisten, wenn man einen Fehler begeht.
Viele Obdachlose, welche in den Straßen einfach so rumliegen, deutlich mehr als bei uns.
Meist extrem hohe Alkoholpreis.
Sehr wenig gute Clubs.
Zu viel Fastfoodläden.

Mir fallen sicher noch mehr Dinge ein, aber naja. Das immer schwer das alles zusammenzubekommen.

Positives
Schön strukturierte Städte mit einem sehr einfachem Straßennetz.
Jüngere Nation, welcher man es deutlich anmerkt.
Günstigere Preise in vielen Bereichen.
Relaxxterer Livestyle.
Hübschere Frauen.
Geringere Kluft zwischen Arm und Reich im alltäglichen Leben, so wie es mir vorkam.
Bessere Strände (Klimabedingt).
Internationalere Kultur, mehr Möglichkeiten neue Dinge kennenzulernen.
Günstigere Tarife im Bereich Mobilfunk.
Schöne warme Temperaturen ganzjährig nachts.
Bessere Kochmöglichkeiten, durch internationaler einfacher zugängliche Zutaten.
Schuluniformen an Schule, bringt Einheitlichkeit und spart Markentrends aus.

Alles in allem war Australien eine nicht immer schöne aber sehr erfahrungsreiche Unternehmung.
Ich habe teilweise ehrlich gesagt viel zu viel Geld auch mal für Schnickschnack ausgegeben Sportsachen, welche ich weniger nutzte, als ich eigentlich wollte aber im Endeffekt im Fitti doch brauchte. PC Spiele wie Sacred, welche es aber dann doch wert waren, da sie viel langeweile ersparten. Aber allgemein kommt da sicher nen schönes Sümmchen drauf für Dinge, welche nicht wirklich existenznotwenig sind als Bagpacker.
Gepäck hatte ich und jeder andere von uns auch zu viel.
Was braucht man denn vielleicht 2 Shirts fürs Arbeiten welche aus den Alltagsshirts genommen werden können davon dann 3 - 4 um Abwechslung zu haben. 2 lange und 2 kurze Hosen sind auch mehr als genug und 1 Pullover und 1 Wetterfeste Jacke und Unterwäsche, mehr wirklich nicht vielleicht noch etwas edleres für die Clubs aber naja das holt man sich im Sonderfall dort.
Also hab ich viel zu viel Mist mitgehabt ich werde in Singapur oder sonst wo sicher über 60% meines Gepäcks dalassen.
Ich würde uns aber im Alter von 18/19 Jahren als zu jung ansehen fürs Bagpacking.
Es ist einfach schwerer sich gegen die meist 3-5 Jahre ältere Konkurrenz in Sachen Jobs durchzusetze schätze ich, außerdem ist man mit einem fertigen Studium für viel mehr Dinge qualifiziert und hat auch schon mehr Erfahrung in anderen Jobs gesammelt.
Auf der anderen Seite ist gerade dieser Schritt ein Schritt, welchen einen Erfahrungsmäßig sicher 5 Jahre vor jeden Studierenden und Auszubildenden setzt und erlebnistechnisch sicher 20 Jahre, solang dieser nicht auch so etwas nach Abschluss des Studiums oder der Ausbildung macht.
Ich würde sicher nicht umbedingt nach Australien gehen, selbst wenn man mir da für die selbe Arbeit das doppelte zahlen würde.
Ich habe durch diese Reise festgestellt, das eine Nation, welche doch als so toll beschrieben ist, vielleicht nicht das ist, was sie zu seien scheint, diese Meinung teilte ja auch die Berlinerin aus der Oper. Ich würde diese Erfahrung auch nicht gegen eine andere hergeben wollen und habe es auch sicher nicht bereut. Da ich so unser schönes Deutschland als Heimat nun mehr zu schätzen weiß und besonders den Kontakt zu Familie, Freunden, verwandten und bekannten.
Ich kann von mir behaupten, dass ich warscheinlich in meinem Leben nicht nochmal für 8 Monate bagpacke, vielleicht mal noch für maximal 6 aber eher 4, ich könnte auch niemanden empfehlen Bagpacking in Australien zu betreiben, aber da macht sowieso jeder andere Erfahrungen, somit kann ich nicht sagen tut es nicht, ich würde nur empfehlen, wer nicht genug Geld in der Hinterhand hat sollte dies vielleicht erst nach dem Studium oder nach dem Zivi tun, da es doch immer auch sehr kostspielig ist, besonders wenn man Mobil sein will.

So ich hab mir mein Fazit ehrlich gesagt einwenig besser vorgestellt, aber es ist sicher einfacher dies wörtlich zu formulieren, wenn man auch direkt Fragen gestellt bekommt, aber so ist zumindest mal meine Meinung bekannt.

Sonst bleibt nurnoch zu sagen, das dies jetzt sicher der letzte Blog hier war bevor ich wieder in Deutschland bin, geht halt weiter auf

oli-in-asien.blogspot.com aber wem erzähl ich das.^^

Montag, 13. April 2009

Oli's letzter Blog / Good Bye Australia



Erstmal wünsche ich noch schnell frohe Ostern euch allen.

Ich werde jetzt nicht im Detail auf die letzten Tage eingehen, gibt schließlich genug anderes zu schreiben.
Die letzten Tage waren halt meist mit Arbeit gesegnet, zwar weniger als gewünscht aber immerhin ausreichend.
Samstag hatte ich nach der Arbeit Hannes angerufen.
Nachdem ich dies nach einer 3 wöchigen Anruf-Periode fast 3 Wochen unterlassen hatte und auch mal auf einen Anruf hoffte.
Naja allgemein, war ich nie begeistert, dass die anderen sich so wenig melden, Tom schlug ja dem Faß den Boden aus, da ich ja mal was gehört habe von 1er Stunde gratis Möglichkeit ins Inet zu gehen in Adelaide Library oder so, deswegen finde ich es erstrecht von Toms Seite sehr schade.
Aber dies ist ja jedem seine freie Entscheidung.

Wie gesagt begeistert war ich von den wenigen Meldungen nicht, nicht nur für mich auch für alle anderen die sich für uns interessieren und eine Freundschaft definieren.
Aber als ich dann anrief, konnte ich Hannes garnicht mehr böse sein, sondern war einfach nur happy mal wieder einen der 3 zu hören, ich hätte auch gern noch Frie gehört aber der war gerade weiter weg.

Dies ist sicherlich was Freundschaft ausmacht, auch wenn man sich noch so sehr über jemanden ärgert, "verzeiht" man diesen immerwieder schnell, wenn man dem gegenüber dann doch wiedersieht/wiederhört, egal wie angepisst man von der Situation davor war.^^
Dies ist sicher aber ein Phänomen was mehr bei Männern anzutreffen ist, Frauen sind da sicherlich nachtragender. Ich möchte hier nichts verallgemeinern, aber so ist es nun mal.

Sonntag und heute hatte ich frei.
So machte ich mich Sonntag nachdem ich von morgens bis abends gezockt hatte langsam bereit meine Sachen zu packen.
So schmieß ich erstmal alles in die Wäsche was schwarz/jeans/oder sonst irgendwie dunkel ist, da dies schließlich ca. 90% meiner Kleidung ausmacht.^^
Heute wusch ich bunt lies alles trocknen und packte gegen Abend schonmal alles in die Kraxe was ich sicher nicht mehr brauchen mag.
Sonst habe ich das WE typisch feiertäglich verbracht.
Ich habe stundenlang Warhammer Online gezockt.
Bin mit meinem Schattenkrieger endlich auf Endstufe 40 gekommen und habe noch einen Priester bis Stufe 12 gezockt. Was mich bemerken lies, das ich doch der Heilertyp bin.
Ich liebe es einfach hinter den anderen zu stehen und sie am leben zu halten.^^
Dies ist vielleicht auch der Grund warum ich das Game in Germany wieder anfangen werde, da ich es hier nicht mitnehmen kann, aber bis zu der Entscheidung sind es noch 2 Monate, sozusagen steht in der Sache nichts fest.
Aber ich muss eh Zeit überbrücken bis zum Zivi und werde sicher nicht jeden Tag die Bude verlassen.

Morgen gehts ab 8 Uhr arbeiten und Mittwoch gehts dann nochmal arbeiten solang wie möglich, Norman arbeitet auch mit und übernimmt somit direkt. Ich geh dann irgendwann im Job nach 5h, so das ich 3,5h hab zu meinem Flieger zu kommen.
Hab einfach mal 1h eingeplant bis zum Flughafen und hab dann 2,5h um einzuchecken etc.

Das andere hat sich alles geklärt der Flug, war nach viel Stress und viel Panikmache doch ohne Probleme umbuchbar.
Obwohl die bei Quantas mich gleich wieder zu STA Travel schicken wollten.
Nachdem die Frau dies 2x versucht habe, fragte ich sie ob sie nicht einfach den Flug stornieren kann und plötzlich ging es.
Mein Reisepass war auch fertig, aber ich musste ihn abholen gehen, da er durch das Osterwochenden erst Dienstag oder Mittwoch kommen würden und das wäre alles zu knapp für mich.

Somit ist gerade alles im Lot und ich bin bereit für meinen Flug nach Denpasar, welcher am Mittwoch, 17:35 Uhr hier abhebt und gegen 22 Uhr in Denpasar landen soll.
Wer sich nun fragt, wo fliegt der denn hin, Denpasar?
Das die Hauptstadt von einer Urlaubsinsel namens Bali.
Hat sicher jeder mal gehört.^^

Obwohl ich mir gerade lieber einen Flug nach Bangkok wünschen würde um mal den Ausnahmezustand live zu sehen, wer kann das schon.

So nun weiß auch jeder wann es los geht und wohin.
Ich schätze es kommt für die meisten früher als gedacht, habe ja schließlich auch nicht viele Worte darüber verloren.

Wenn ich in Asien bin und einwenig die Zeit vergangen ist, kommt auch mein persönliches Fazit.
Ich weiß nicht wie lang es auf sich warten lassen wird, mit Pech gibt es dies auch erst in Deutschland.

So dann hoffe ich einfach mal, dass man von den anderen, wenn sie Reisen auch etwas mehr als wöchentlich was hört und auch mal 2-3 Bilder sieht (könnt dafür ja einfach beim posten hier die Funktion nutzen, obwohl Frie glaube auch nen Slideaccount hat)
Bin auf jedenfall froh, dass der Blog nicht stirb und ihr im richtigen Moment übernehmt.

Euer Oli

P.S. Dies war der vorerst letzte Blogeintrag direkt hier nur mein Fazit kommt sicher noch.

Dienstag, 7. April 2009

Höhen und Tiefen in den letzten australischen Tagen

Ewig ist es nun nicht mehr hin, bis es nach Asien gehen soll.
Gehen soll...
Dies kreist irgendwie in meinen Gedanken, nicht nur seit gestern Abend, sondern heute sicherlich die ersten 2h am morgen.
Bis ich dann wieder von der Arbeit so beschäftigt war, dass es mich erst als ich irgendwann am Abend aus der U-Bahn ausstieg wieder einholte.

Die letzten 4 Tage waren eigentlich fantastisch.
Es gab jeden Tag sehr viel Arbeit, also Insgesamt hab ich sicher knapp 500 AU$ in den letzten 4 Tagen verdienen können. Gibt natürlich auch ein paar Ausgaben, welche sich aber dann doch vielleicht mit 50 AU$ im Rahmen hielten.
Am Samstag, arbeiteten wir zusammen mit Izy's Sohn und ich durfte einen sicherlich knapp über 5m langen Volvo durch den Führerscheinverlust, der umziehenden Frau ca. 30 Minuten durch die City kutschieren, was mal wieder richtig nett war.

Sonntag, gabs nur einen kleinen Umzug, bei Izy um die Ecke und dann 2h rasen mähen für die ich ebenfalls bezahlt wurde.
Oh oh wenn meine Mutti dies liest, hat sie bestimmt nen riesen Fragezeichen über ihrem Kopf schweben. xD

Also momentan hab ich keinen Grund zur Beschwerde und wenn ich einfach mal eine Woche in die Zukunft sehe. Sind da wieder 4 volle Tage Arbeit bis Mittwoch.
Morgen gibt es erstmal eine Tag Pause, zumindest steht nichts an, falls wirklich nichts kommt, werde ich dies sicher für ein Flyerjob nutzen.
Geht ja nichts über Geld.
Aber naja...
Auf der einen Seite plante ich nun schonmal 500 Euro für meine Asienreise ein, welche ich von meinem eigenen Konto vielleicht nehmen muss.
Anfangs, lies mir dieser Gedanke wirklich das Herz bluten, da ich nie gerne Geld für Einmalinvestitionen ausgebe, sondern mich lieber an materielle Dingen erfreue aber seitdem mir dies bewusst ist, sage ich mir langsam... egal gehört zur Reise.

Jedoch wurde mir gestern Abend direkt schlecht, als ich eine Mail von meinem Reisebüro hatte, welche mir mitteilten, dass ich als "gestorben" gelte, wenn ich meinen Flug von Brisbane nach Singapur nicht antrete und dann der Flug von Singapur nach Frankfurt, welche 5 Wochen später liegt automatisch vom System gecancelt wird.
Dies erweckte auch in mir sofort den Drang nach Schokolade, ich glaube dies nennt man Frustfressen.
Ich hatte aber nur Kakaopulver, welches hier trotz Marke Nesquik, einen sehr gewöhnungsbedürftigen Nachgeschmack hat so, verschlang ich dann gleich 4 Äpfel, heute musste ich mir dann Schokolade kaufen.

Nun habe ich dort angerufen und mir wurde geraten direkt vor Ort Qantas zu befragen, was sich da machen lässt.
Im dümmsten Falle würde dies bedeuten
Flug wieder umbuchen, und Rückflug nach Brisbane von irgendwo in Asien buchen.
Was sicher 500 Euro sind alles zusammen oder den anderen Flug nach Asien stornieren, und den Flug so umbuchen, wie es mir passt, was mich wieder allgemein viel Zeit kostet beim reisen, 180 Euro, min 1. Extraflug in Asien, und sicherlich 200 Euro Verlust beim neuen Ticket, wenn ich es storniere.

Bei diesen wunderbaren Möglichkeiten kann ich mich garnicht entscheiden was da nun besser ist.
Ich hoffe aber ganz stark, das sich das irgendwie regeln lässt. Schließlich ist es gut für Quantas, wenn ich Ihnen meinen Sitzplatz "schenke" und sie ihn wiedervergeben können und so fast ohne Aufwand doppelt kassieren...
Ich kann halt meinen normalen Flug nicht teilstorniern, das ist die riesen Scheiße, welche am Anfang schon problematisch war.

Aber dies ist sicher das erste worum ich mich morgen früh kümmern werde.
Danach geht es sicher erstmal nach Hause relaxxen und zocken und vielleicht zum Friseur, mal wieder die viel zu langen Haare kürzen lassen.
Dies werde ich sicher noch hier machen lassen, da ich mir vorgenommen habe keinen Asiaten wieder an meine Haare zu lassen, nachdem das letzte Resultat mir nicht gefallen hatte.

Heute ist auch endlich mein Passport fertig gestellt worden, welcher mir in den nächsten Tagen zugeschickt wird.
Außerdem kam sogar heute was per Post für mich eine Karte mit Ostergrüßen von Omi und Uromi und Co. , bei welcher ich garnicht weiß, wie lange sie schon da sein kann, da ich erst durch den zum letzten mal von mir Geld einsammelnden Vermieter auf diese Aufmerksam gemacht wurde.
Soweit so gut.

So das war denke ich mal der vor(vor)letzte Blog hier.
Ich werde mich jetzt wie in letzter Zeit sehr häufig sicher mal wieder zeitig ins Bett verabschieden, und dann aber zwischen 5 und 7 Uhr auch wieder aufstehen, vielleicht noch eher.
Ich bin mal echt gespannt, wann es einer der anderen hinbekommt endlich mal nen Blog zu schreiben.

Für jeden der die neue Blogadresse noch nicht kennt, welche ich ab demnächst nutzen werde... siehe Blog "Tote Hose in Down Under und bald auch im Blog?"

Das war es erstmal wieder von mir.
Euer euch nurnoch 8h vorrausseihender Oli


Als allerletztes gibt es noch unglaublich gute Nachrichten für Australien... man wagt sich hinterm Mond hervor.

Australien will schnelles Netz für alle
Mit einem der größten Infrastruktur-Projekte in seiner Geschichte will Australien den Menschen im gesamten Land einen schnellen Internet-Zugang verschaffen.
Mehr dazu siehe hier.
http://www.focus.de/digital/internet/breitband-internet-australien-will-schnelles-netz-fuer-alle_aid_387889.html

Vielleicht sollte ich in 8-10 Jahren nochmal vorbeikommen... obwohl wir ja nicht stehenbleiben, ich würde mich dann sicher aufregen, das ich hier nicht wie in Deutschland über 100MB pro Minute downloaden kann.

Freitag, 3. April 2009

Tote Hose in Down Under und bald auch im Blog?

Nachdem es bis Ende letzter Woche Arbeit gab, is seitdem nix los.

Montag, wiedermal Flyerjob und danach begann es auch zu regnen, wie die meisten sicher mitbekommen haben.
So ist es nun seit Dienstag regnerisch, heute klarte es einwenig auf, Regenwahrscheinlichkeit ist aber trotzdem hoch da überall dunkle Wolken hängen.

So bin ich nun seit Dienstag, zu Hause und mache nicht viel.
Nicht viel bedeutet in dem Sinne, seit Dienstag:
"Frühstücken, spielen, "Biggest Loser" am Abend schauen, Abendbrot essen, spielen, schlafen und meist nochmal kurz rausgehen und einwenig mit den anderen WG-Bewohnern reden.
Besonders durch das wieder normale (ich mag nicht schnell dazu sagen) Internet kann ich nach 2 Wochen Abstinenz auch wiedermal einwenig zocken.
Mir ist letztens aufgefallen, das hier in der Werbung das DSL2k angepriesen wird. Naja wenn ich mir überlege, das eigentlich bei uns in den Haushalten sicher fast 6k Standart ist und es sicher nun seitdem wir weg sind schon 32k wenn nicht gar 64k gibt, dann fühl ich mich hier wie hinterm Mond...
Internetabhängigkeit Ahoi!

( Dienstag hatte ich auch endlich weitere 5 oder 6 Postkarten abgeschickt. Unter anderem auch eine an meine ehemalige Schule, da die 1. nicht angekommen war, da das Gerücht, was einem jeder 2. erzählt scheinbar nicht stimmt das durch einen Vertrag aus dem 2. Weltkrieg man Postkarten gratis senden kann.
Habe damals 4 abgesendet 2 die wirklich ankommen sollten mit und 2 ohne Briefmarke und nur die 2 mit sind angekommen. Nun bleiben noch 4, welche ich sicher auch noch schreiben werde. Dann sind es glaube insgesamt 22 Postkarten (manche Personen bekamen sogar schon 2), welche schon versandt wurden. Naja und es bleiben nurnoch 4 Namen übrig, welche alle auf Asien fallen werden. )

Durch diesen Alltag, verbrauch ich wenig Energy und brauch somit nicht mehr als meine Miete zu bezahlen und vielleicht 3-4 AU$ am Tag zum Leben.^^
Naja aber ich hoffe, das es bald wieder besseres Wetter wird. Da ja nichtmehr unendlich viel Zeit übrig ist und ich gern noch 500 AU$ verdienen würde bis ich weg bin, oder eher 650 AU$ wegen Miete.
Sonst war das einzig spektakuläre, dass ich festgestellt habe, das meine Westpac Kontokarte weg ist, als ich Geld auf mein Konto am Montag einzahlen wollte.
Ich wusste nicht wie lange aber war noch alles Geld da und naja nun ist sie gesperrt, brauch sie auch nichtmehr wirklich.

Also sozusagen ist es diese Woche überall spannender als hier.
Irgendwo im östlichen South Australia wird sicher weiterhin rumgegammelt und nix getan (was sicher nicht spannender ist aber durch einen Ortswechsel gibts zumindest neues zu entdecken), während in der südlichen Mitte, sicher harte Arbeit auf den Obstplantagen verrichtet wird (welche sicher auch von Schlechtwetter beeinflusst sein könnte).
Genau weiß man da nichts, aber in diese Richtung wird es sicher gehen.
Gehört habe ich nichts, aber die 3 anderen sind sicher auch ganz froh, wenn niemand etwas wissen will.

Auch international gibt es sicher spannenderes, sei es nun das Englandfußballspiel, mit Tauchausrüstung unter Wasser zu schauen, wie es in England geschah, oder einfach nur den Chaoten in London zu zuschauen, wie sie mit ihrem Vandalismus, den Bankendistrikt auseinandernehmen und danach sich gegen ihre Festnahme wehren, während 1000de andere normal demonstrieren.
Ich hatte auch kurz überlegt direkt mal nach Coffs Harbour zu fahren, wo die Überschwemmungen sind, da hätte man bestimmt 10h am Tag arbeiten können, gibt ja genug Gebäude, welche gereinigt werden müssen, naja nur muss ich noch auf meinen Passport warten und dann hätte ich auch eher ausziehen müssen und das würde dann unter die 2 Wochen Abmeldefrist vom ausziehen fallen, somit würden kosten anfallen für nix.

Sonst habe ich probiert seit Montag meinen Flug umzubuchen, und naja nun werde ich langsam echt sauer. Weil ich keine Rückmeldung bekomme.
Naja ich werde hoffen, dass es morgen ein guter Arbeitstag wird, falls er nicht ausfallen sollte und dann gehts weiter Flyerjob machen, wenn das Wetter endlich wieder mitspielt.
Solang zock ich weiter Warhammer und mal sehen ob ich es noch auf Stufe 40 schaffe und dann endlich in Erfahrung bringen kann, ob ich den Account behalten kann, oder vielleicht verkaufen muss.

Sonst aber das wichtigste zum Schluss.
Es ist naja Segen und Fluch zugleich.
Es gleicht auch einem Todesurteil...
...und nein ich rede nicht von The Biggest Loser, obwohl dies die letzten 5 Tage mit immer neuen Überraschungen aufwartete.

Ich werde meine Blogaktivitäten hier fast einstellen und habe für Asien seit dem Wochenende einen eigenen Blog erstellt. 100% zufrieden bin ich mit diesem noch nicht ganz aber naja wird sich sicherlich auch nicht viel ändern. Bin froh, das ich mit viel probieren die Standartvorlage überhaupt anpassen konnte, wollte dabei diesem Blog auch ein neues Bild in der Headline geben, dies ging aber wiedermal nicht.
Dies wird sicher gleichzeitig das Todesurteil für diesen Blog sein, da seit fast 4 Monaten die Posts von mir kamen.

Naja aber den neuen Blog, kann ich dann wenn ich mag täglich zuspammen, ohne das es langweilig wird, da ich mich eigentlich min. jeden 2. Tag bewegen werde und entpsrechend der Situation sicher auch versuche jeden Tag mit Infos und Bildern aufzuwarten.
Sozusagen soll er spannender werden und vor allem deutlich informativer und bildreicher, hab mir somit viel vorgenommen, hoffe mal das mir dies auch ermöglicht wird.

So wird das nun sicher einer der letzten Blogs auf diesem Blog sein bevor ich auf den anderen umsteige.



Zum kopieren auch die URL: http://oli-in-asien.blogspot.com/