Ja es geht vorran.
Heute morgen, bin ich erstmal um 9 Uhr aufgestanden, um noch eine neue Telefonkarte zu besorgen, um 10 Uhr einen Geburtstagsanruf bei meiner Mutti zu machen. An diesem Punkt erstmal alles Gute zum Geburtstag, jedoch ist der Blog ja für die Information über uns alle 4 da, so werd ich dies hier nicht weiter ausweiten.
Auf jedenfall begrüßten mich dann erstmal 2 winzige Augenpaare, welche so klein waren, dass ich sie eigentlich garnicht erkennen konnte, aber von 2 Arten von Bettwanzen stammen, welche nun auch anfangen andere Lebewesen außer Frie zu pisaken.
Es ist in den letzten 4 Tagen so einiges passiert.
Am Montag, haben wir im International Hostel weiter gewartet, dass endlich die Jobvermittler kaemen und die Jobs bei Cherry King verteilen. So beschlossen wir, gerissen wie wir sind im Aufenthaltsamraum Doppelkopf zu spielen, so das wir gleich die ersten sind.
Als sie dann kamen, war der Raum auch nach 3 Minuten mit sicherlich knapp 30 Leuten gefüllt.
Sie informierte uns über die Regeln bei unserem Arbeitgeber und sagten uns, dass sie 12 Leute morgen anfangen können.
Diese 12 Leute wurden aus einer Hostelinternen Kirschenliste genommen, worüber wir uns gefreut haben, weil wir dort sicherlich knapp mit unter den ersten 12 gewesen wären die sich eingetragen hatten. Aber...
...weit gefehlt, es war irgendeine ominöse Liste, welche wir zuvor noch nie gesehen hatten und so auch nicht unsere Namen darauf standen.
Als wir dies alles erfahren haben, haben wir schleunigst unsere Sachen gepackt uns sind aus dem Hostel verschwunden.
Es ging dann direkt in unser gutes altes Area Hotel, wo wir für die ersten 2 Nächte ein 2 Doppelzimmer für Backpacker bekamen, da unser 4er Zimmer wegen Reinigungsarbeiten erst Mittwoch bezugsfertig waere.
Dienstag haben wir dann eigentlich den ganzen Tag gechillt, waren in der Bibliothek und standen wieder im Personalbüro und haben gefragt wie es bei Cherry King aussieht, doch leider konnte man uns nicht viel sagen. An diesem Tag haben wir auch gesehen, dass unser 4er Zimmer aussieht wie ein Schlachtfeld, von den Vormietern. Wir dachten uns, dass beim vergleich zu uns die Hotelbesitzer gedacht haben müssen, dass in der einen Woche niemand in diesem Zimmer gelebt hat und es einfach nur leer stand.
Am Abend habe ich mir SAW 5 angesehen, welcher meiner Meinung nach der beste von allen Teilen ist, auf welchen sich aber die Ekel-, Horror-, Splatterfilmfreunde unter euch noch bis Anfang naechsten Jahres gedulden muessen.
Am Mittwoch sind wir dann am Nachmittag in unser 4er Zimmer umgezogen und standen wieder bei der Jobagentur auf der Mathe mit dem Plan, unsere Vermittlerin ohne ihr mitwissen nd unbewusst zu zwingen uns auf die Liste an Stelle 13-16 einzutragen, jedoch, kam sie von ganz allein auf diesen Gedanken, so das wir sie nicht mit der unvorstellbaren Macht unserer 4 Superbrains manipullieren mussten.
Am Abend hab ich mir in anbetracht des Releases der 3. Prisonbreak Staffel Anfang Dezember die 1 und 2. in der Videothek ausleihen wollen.
Was mir auch gelungen ist, so das wir am Abend von 20 bis 6 Uhr einen großteil der ersten Staffel uns ansehen konnten und auch die anderen mit in den Bahn gezogen wurden. In einer kurzen Pause zum Nahrung holen, haben wir anhand der Brotpreise, welche Abends fallen wie der Aktienindex uns ueberlegt bei Brot auf Frischware umzusteigen, da knapp 800g tagfrischgebackenes Toast dann 99 Cent, anstelle von 1,10 fuer 650g Fertiglagertoast kosten.
Donnerstag dann wieder das selbe Spiel. Gegen 11 aufstehen fix zur Bibo ins Internet rennen, Aktuelle Nachrichten auf den Rechner ziehen, was nach so langer Zeit Nachrichtenabstinenz richtig gut tut und zurück ins Hotel um mit den anderen zu frühstücken. Danach haben wir weiter Prison Break geschaut und waren im nach einem Anruf der Arbeitsvermittlung dort, um einen Job anzunehmen bei dem wir 17,12 AU$ die Stunde verdienen. Welcher aber erst im am 10. November beginnt.
Aber naja endlich für min 4. Wochen Arbeit.
Was es genau ist, darauf wird später eingegangen.
Dadurch müssen wir nun zwar die geplanten 2 Wochen Party ohne Ende an der Gold Coast beim Springbreak streichen, aber dies sind dann wohl die Abstriche, welche wir machen müssen.
Nun wollen wir mal sehen ob wir für nächste Woche nicht noch ein paar Orangen pflücken können, dann wäre nämlich alles wieder im Lot.
So nun werden werde ich gleich wenn die Läden öffnen meine Telefonkarte holen, und dann diesen Blog auf die Seite stellen.
Wer sich gerade eben fragt warum warum ich dies nicht schon in den letzten Tagen getan habe.
Wir waren beschäftigt mit Prison Break gucken, bei knapp 23h (33 Folgen) Prison Break in den letzten 34h (gestern um 4 Uhr als wir ins Bett gingen) war da leider nur Zeit für die Arbeitsvermittlung und ...
die Arbeitsvermittlung.
Ach und einwenig schlafen.
So dann euch allen einen schönen Feiertag und zieht nicht so lange mit euren weißen Bettlaken um die Häuser. :P
Freitag, 31. Oktober 2008
Montag, 27. Oktober 2008
Unser Wochenende
Nachdem wir am Freitag einwenig Geld vom Mandarinenpflücken erhalten hatten, waren wir wie immer am Samstag Vormittag in der Bibliothek um noch ein paar Filme mitzunehmen und 1h Internet zu nutzen. Danach sind wir am Nachmittag in einen nahegelegen Nationalpark gefahren, wo wir auch wirklich mal einiges von dem für Australiens Outback bekannten roten Sand mitbekommen haben. Es war zwar nur 30km entfernt jedoch hat uns diese Strecke knapp 45 Minuten gekostet, da die 10km lange Schotterpiste unser Auto auf maximal durchschnittlich 20km/h zwang. Im Nationalpark angekommen haben wir uns erstmal den Store Creek anschauen wollen, welcher sich als Minicanyon herrausstellte, welcher einen ausgetrockneten Bach und pro Person ca. 20 Fliegen beinhaltete.
Am Jacks Creek erwartete uns nicht viel anderes, so fuhren wir nach knapp 3h wieder zurück. Am Abend hatten wir uns noch 5l Backpackerwein für 8 Euro geholt, welcher auch bei einigen von uns deutlich seine Wirkung zeigt. Auf jedenfall, war es sehr amüsant sich mit den ganzen Betrunkenen aus Chile, Irland, und anderen Regionen Welt zu unterhalten. Neue Deutsche waren auch dabei.
Am Sonntag ging es dann am Nachmittag bei bewölktem Himmel aber dennoch gefühlten 30°C trotzt mäßigem Wind zu einem sehr naheglegenen "See" welcher sich eher als Sumpf rausstellte.
Am Abend haben wir uns noch einen Film angesehen.
Danach haben wir das Licht ausgemacht, die Asiaten in unserem Zimmer, ordnen sich hier scheinbar automatisch unter, da meist immer erst 1-2h später das Licht durch uns aus geht.
Nach 1er Stunde stellte sich heraus, dass dank der Wärme immernoch alle wach sind, so dass wir noch über 2h über Essen, Filme, Internet, Frauen, Asiaten und andere total männliche Themen wie Stuhlgang unter viel lachen philosophierten.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Malkovich.
Malkovich malkovich malkovich Malkovich. Malkovich malkovich malkovich malkovich? Malkovichmalkovich! Malkovich malkovich Malkovich malkovich... Malkovichmalkovich Malkovich malkovich 'Malkovich', Malkovich Malkovichmalkovichmalkovich Malkovich.
Malkovich
Malkovich malkovich Malkovich.
Malkovich
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Freitag, 24. Oktober 2008
Schnipp, schnapp ... Haare ab!
So heute ist der 24. Oktober, heute darf ganz alleine ich mal im Mittelpunkt stehen, also Scheinwerferlicht an. Ich bin fast jeden Tag zur Arbeitsvermittlung gerannt und habe nach Arbeit gefragt, egal ob für 4 Personen oder nur eine, aber irgendwie scheinen sie rein garnix zu haben bis Cherry King Arbeit verteilt.
Was vielleicht damit zu tun hat, dass wie wir vor langer Zeit hier mal gehört haben, eine Firma hier Pleite gemacht haben soll und die 50 Mitarbeiter erstmal in alle freien Stellen gesteckt wurden die es so gab. Sowas nennt man dann wohl Heimvorteil.
So nun warten wir weiter auf Arbeit und spielen an unseren elektrischen Geräten oder wie immer Karten.
Weiterhin verbringen wir stundenlang Zeit in der Bibliotek um Filme auf die Computer zu ziehen und mal ins Internet zu schauen.
Gestern Abend haben wir uns Max seine Haarschneidemaschine ausgeliehen und 2 Köpfe kahlgeschoren.
Hmmm jetzt stellt sich erstmal die Frage wieso 2?
Natürlich Tom hat seine Haare wieder kurz gemacht, wie es normal ist.
Und...
tada ich habe mir auch meine Haare kurz geschoren. Teils aus langeweile, teils weil ich keine Lust hatte beim Friseur Geld zu bezahlen, für eine längst überfällige Kürzung meiner Haarpracht.
Aber der Hauptgrund war eigentlich, dass ich einfach mal wissen wollte, wie es aussieht.
Die Bilder dazu mit einem "Vorher-Nachher-Special" gibts in der Bildergalerie.
Am Abend haben wir dann noch Being John Malkovich geschaut, welcher ziemlich strange war. Aber eine interessante und empfehlenswerte Abwechslung war.
Heute früh gab es dann mal Abwechslung auf dem Frühstückstisch.
Wir haben uns armer Ritter gemacht, was irgendwie nur Frie kannte und aus einem Toast bestand, was man erst in Milch legt, dann in Ei und dann brät, es schmeckt eigentlich wie ungesüßter Eierkuchen und lässt sich problemlos herzhaft oder süß essen.
Sozusagen eine sehr willkommene Abwechslung.
Wir sitzen nun wieder in der Bibliothek und neben uns liegen die Filme "Scarface", "Stirb Langsam 4.0", "The Aviator" und "Im Westen nichts neues",... welche nur darauf warten auf dem Computer gerippt zu werden.
Die Arbeitsvermittlung hat uns mitgeteilt, dass es eigentlich Montag nun losgehen soll... das heisst Montag kommt jemand von Cherrz King ins Hostel und weisst 10 Leute ein die am Dienstag dann anfangen duerfen. Das selbe dann die folgenden Tage auch wieder. Naja mal sehen wann wir dann anfangen duerfen, aber ich denke mal wir lassen uns was einfallen, damit wir Dienstag als erste Anfangen koennen.
Bis dahin haben wir nun 9 Filme aus der Bibliothek die wir zur Verfuegung haben.
Am Wochenende wollen wir vielleicht etwas unternehmen, natürlich etwas, was großteils kostenlos ist. Mehr dazu gibts im nächsten Post.

Was vielleicht damit zu tun hat, dass wie wir vor langer Zeit hier mal gehört haben, eine Firma hier Pleite gemacht haben soll und die 50 Mitarbeiter erstmal in alle freien Stellen gesteckt wurden die es so gab. Sowas nennt man dann wohl Heimvorteil.
So nun warten wir weiter auf Arbeit und spielen an unseren elektrischen Geräten oder wie immer Karten.
Weiterhin verbringen wir stundenlang Zeit in der Bibliotek um Filme auf die Computer zu ziehen und mal ins Internet zu schauen.
Gestern Abend haben wir uns Max seine Haarschneidemaschine ausgeliehen und 2 Köpfe kahlgeschoren.
Hmmm jetzt stellt sich erstmal die Frage wieso 2?
Natürlich Tom hat seine Haare wieder kurz gemacht, wie es normal ist.
Und...
tada ich habe mir auch meine Haare kurz geschoren. Teils aus langeweile, teils weil ich keine Lust hatte beim Friseur Geld zu bezahlen, für eine längst überfällige Kürzung meiner Haarpracht.
Aber der Hauptgrund war eigentlich, dass ich einfach mal wissen wollte, wie es aussieht.
Die Bilder dazu mit einem "Vorher-Nachher-Special" gibts in der Bildergalerie.
Am Abend haben wir dann noch Being John Malkovich geschaut, welcher ziemlich strange war. Aber eine interessante und empfehlenswerte Abwechslung war.
Heute früh gab es dann mal Abwechslung auf dem Frühstückstisch.
Wir haben uns armer Ritter gemacht, was irgendwie nur Frie kannte und aus einem Toast bestand, was man erst in Milch legt, dann in Ei und dann brät, es schmeckt eigentlich wie ungesüßter Eierkuchen und lässt sich problemlos herzhaft oder süß essen.
Sozusagen eine sehr willkommene Abwechslung.
Wir sitzen nun wieder in der Bibliothek und neben uns liegen die Filme "Scarface", "Stirb Langsam 4.0", "The Aviator" und "Im Westen nichts neues",... welche nur darauf warten auf dem Computer gerippt zu werden.
Die Arbeitsvermittlung hat uns mitgeteilt, dass es eigentlich Montag nun losgehen soll... das heisst Montag kommt jemand von Cherrz King ins Hostel und weisst 10 Leute ein die am Dienstag dann anfangen duerfen. Das selbe dann die folgenden Tage auch wieder. Naja mal sehen wann wir dann anfangen duerfen, aber ich denke mal wir lassen uns was einfallen, damit wir Dienstag als erste Anfangen koennen.
Bis dahin haben wir nun 9 Filme aus der Bibliothek die wir zur Verfuegung haben.
Am Wochenende wollen wir vielleicht etwas unternehmen, natürlich etwas, was großteils kostenlos ist. Mehr dazu gibts im nächsten Post.
Montag, 20. Oktober 2008
Wenn alle Schlüssel im Auto sind.
So gestern waren wir wieder Mandarinen pflücken, kaum dort angekommen, habe ich den riesen Fehler gemacht und den Autoschlüssel auf die Matratze im Kofferraum getan und dann die Kofferraumtür geschlossen, welche dann auch ganz zu war. Danach ging es erstmal zu den 3 anderen um dieses Missgeschick zu erzählen. Dabei stellte sich raus, dass Frie und Hannes ihre Schlüssel auch im Auto haben. Nun standen wir da und überlegten was nun. Nach kurzer Zeit fiel uns ein, dass man mit einem einfachen Metallbügel die Tür auch öffnen kann wenn sie geschlossen ist. Während die anderen schonmal losgearbeitet haben, machte ich mich auf die Suche nach dem Farmbesitzer und fand ihn auch bei seinem Haus. Dort erklärte ich ihm was geschehen war und versuchte ihm mit Händen und Füßen zu erklären, dass ich einen Metallbügel bräuchte. Nach kurzer Zeit war ich zurück und wir haben dann in ca. 2 Minuten das Auto geöffnet. Sozusagen kommen wir dann als Hobbyköche, Hobbygärtner, Bilderhersteller, vielleicht sogar Werkzeugprofies und Autoknacker zurück. Sozusagen als Allrounder. Wir müssen nurnoch daran arbeiten dies alles möglichst gleichzeitig zu machen. So kam ich dann auch wieder an meine Handschuhe und meine Schere ran und konnte weiter mitarbeiten. Naja wir haben dann nochmal 1h genommen um auch die ganz tief im Baum drin hängenden Mandarinen herauszuholen, da David meinte, dass es sein kann das der Farmer sonst die Bins nicht bezahlt, wenn nicht fast jede Mandarine aus dem Baum geholt wurde. Wir schaetzen sogar das so, die allgemeine Strategie ist, die meisten Arbeiter kommen 1 Tag machen 2-3 Bins voll, die Baeume sind dann meist scheisse abgeerntet und so bekommen sie kein Geld fuer die Bins. Naja nochmal knapp 3h später war dann auch die Halbe Tonne Mandarinen gepflückt und es ging nach einem 15 minütigen Gespräch mit David unserem Arbeitgeber nach Hause. Auf dem Rückweg haben wir Hannes mal ein Stück auf der Farm fahren lassen, während wir mal eine kleine Testfahrt auf der Heckstange mitgefahren sind oder vorne neben dem Reifen saßen, was bei maximal 25km/h auf der roten Sand Piste der Farm auch kein großes Risiko darstellte. Naja sonst haben wir dann am Abend noch mit den Max, Tatjana und Leon (auch Deutsche) relaxxt und geredet.
Heute waren wir erstmal wieder bei der Arbeitsvermittlung, dort haben wir auch David unseren letzten Arbeitgeber angetroffen, welcher gerade bei Anna Berry neue Arbeiter suchte, welche uns dann mitteilten, dass die Leute wegen der Einweisung zu uns ins Hostel kommen, danach sind wir zu Skilled welche Weinjobs vermitteln.
Dort hat uns eine Ueberraschung erwartet. Der Mann, der uns begruesste und dem wir erzaehlten was wir wollten, hat uns als erstes die Frage gestellt.
Ob einer von uns Oli heisst.
Ich teilte ihm mit, dass ich das sei und er stellte sich als Brat von der Weinfabrik vor.
Wir haben uns ein Video angesehen und uns fuer die Weinfabrik von Januar bis Maerz oder April eingetragen und mussten dann einen ultimaiv schweren Test mit 30 schwere Fragen beantworten, wo Hannes und Ich 30\30 richtig hatten und Tom und Frie auch 29\30.
So nun waschen wir heute noch Waesche und werden sehen was der heutige Tag noch bringt.
Mythen und Mysterien Erweiterung:
Vereinzelt liegen hier haeufiger mal Schuhe rum so ein Puma Schuh bei Lennox Head, ein Kinderschuh von Puma bei uns auf dem Parkplatz, oder auch ein paar delfinmotivierte Flipflops im Griffith Park, keine Ahnung warum die Leute hier ihre Schuhe verlieren, aber dies verfolgt uns auch schon seit den ersten Tagen in Brisbane.
Ich verlege permanent den Autoschluessel oder damals im Brisbane Backpackers den Zimmerschluessel, hatte mir sogar einen 2. fuer 10 AU$ Pfand besorgen muessen, da der 1. verschwunden war, welcher vor 5 Tagen wieder in einer Brusttasche eines Hemdes aufgetaucht ist.
Als letztes gibt es noch anzumerken, dass am Sonntag der Altersdurchschnitt bei McDonalds in Griffith bei vielleicht 16 Jahren liegt.
Wir waren ziemlich platt als uns ein hoechstens 12 Jahre alter Junge dort bedient hat und wir feststellten, dass hinter der Theke und in der Kueche kaum jemand das 18 Lebensjahr erreicht hat, oder dies in den naechsten 2 Jahren anstrebt.
So das wars erstmal wieder
Samstag, 18. Oktober 2008
Mandarinen, Mythen und Mysterien.
Was hat einen Hut auf, orange Handschuhe, stand gerade 10h an der frischen Luft und stinkt nach Schweiß und Mandarinen?
WIR!
Was heißt dies nun allgemein?
Eigentlich nichts weiter, als das wir heute endlich mal wieder arbeiten durften. Zwar nicht als Orangenpflücker wie gedacht, da wir uns dagegen verweigert haben, da man bis dorthin 1,5h fährt und somit auch die selbe Zeit zurück braucht und dafuer noch 10 AU$ pro Person zahlen müsste oder das eigene Auto nutzen müsste. Was allgemein einen 13h Arbeitstag bedeuten würde.
So arbeiten wir jetzt als Mandarinenpflücker für einen Stundenlohn von knapp 4 AU$, was Scheißendreck nochmal verdammt wenig ist, da der Wechselkurs mittlerweile, auf 2 AU$ pro 1€ geklettert war, aber nun scheinbar wieder rückläufig ist.
Der Stundenlohn kommt Zustande durch unser Gehalt welches, 50 AU$ pro 500kg Bottich Mandarinen beträgt, und unserer Leistung, welche 3 Bottiche Betrug, so wie bei allen anderen Sammlern auch.
Der einzige Trost ist, dass es Menschen gibt die scheinbar noch weniger verdienen als wir, dass wir soviele Mandarinen mitnehmen können wie wir wollen (wir haben schon drüber nachgedacht uns irgendwie so nen 500kg Bottich mitzunehmen und den selbst zu verkaufen) und das es nur 10 Minuten entfernt ist.
Die Arbeit ist relativ hart, man steht den ganzen Tag in der Sonne, wird die ganze Zeit von bis zu 3 Fliegen umkreist, welche sich gerne an Ohr, Nase, Mund und Auge setzen wollen und schwer zu vertreiben sind.
Weiterhin muss man häufig gehockt in den Strauch krauchen oder zumindest tief reingreifen um an fast alle Mandarinen ranzukommen, da die Bäume fast komplett abgeerntet werden müssen. Weiterhin müssen 2 immer auf den Leitern arbeiten um an die Mandarinen an den Spitzen der Bäumchen zu kommen, was ein besonderer Nervenkitzel ist, da durch die eigene Gewichtsverlagerung oder die bis zu 30kg Mandarinen im Sammelsack, die Leiter dazu neigt sich plötzlich Richtung Boden zu bewegen.
So ging es jeden von uns heute mal, ich glaube meine Leiter hat sich einmal als ich auf knapp 2m Höhe war mitten in die Mitte vom Busch bewegt, wo ich dann auf knapp 1m höhe zumindest super an die in der Mitte hängenden Mandarinen herankam, ohne das mir etwas passiert ist.
Allgemein, empfand ich es als relativ spannenden Nervenkitzel und es gab nette Adrenalinkicks, ich würde aber bezweifeln, dass diese Ansicht jeder von uns vieren teilt.
Als letzte Gefahr gab es noch das schneiden, mit der kleinen Handheckenschere, da man manchmal ins ungewisse geschnitten hat, da die Sicht durch Blätter verdeckt war, ist auch hier eine hohes Gefahrenpotenzial, jedoch sind alle Finger dran und niemand hat es wirklich geschafft sich heut in die Hand zu schneiden.
Ich weiß jetzt garnicht wie oft ich das Wort mit M benutzt habe, aber es ging glaube garnicht anders.
Naja aber so gibts zumindest erstmal einwenig was in die Kasse bis wir dann in ca. 9 Tagen als Kirschensortierer anfangen könnten, wo wir 17,50 AU$ pro Stunde verdienen könnten, was abzüglich Steuern fast 12,50 AU$ wären.
Unsere Vermittlerin, eine starkpigmentierte Frau, welche Anna Berry heißt und deren Körper passend zum Namen, die Form einer unförmigen, dicken Erdbeere hatte, aber welche allgemein sehr nett und hilfsbereit war, hat uns zugesichert, dass sie alles versucht für uns diesen Job und vielleicht noch etwas für die Überbrückung der Zeit bis dahin zu bekommen.
Wir wissen nur nicht wielange wir diesen Job machen werden, da wir Montag sicherlich nicht gehen, da wir nochmal zur Jobvermittlung müssen.
Mysterien und Mythen in Australien.
So ich schreib mal noch allgemein ein paar Dinge, welche uns hier verwirren,interessieren oder auch amüsieren.
So ist uns zum Beispiel relativ zeitig aufgefallen, das der Mond hier nicht senkrecht ab- oder zunimmt, sondern waagerecht.
Weiterhin gibt es eine interne Doppelkopf reinfolge, welche schon seit unseren ersten Tagen des Aufschreibens der Punkte besteht. Tom an der Spitze, dahinter ich und mit etwas Abstand Hannes und dann irgendwann auch Frie.
Irgendwie lässt sich an dieser Reihenfolge kaum was verändern.
Dann gibt es hier die merkwürdigen schwarzen Fliegen, welche einen permanent verfolgen und einem einfach nicht von der Seite weichen wollen... in Brisbane sind sie uns noch nicht begegnet aber hier ständig.
Es gibt auch in fast jeder Unterkunft, irgendwelche kaputten Türen, egal ob für Duschen, Toiletten, oder andere Dinge, somit, kann es auch mal passieren, das man eine Toilette betritt, welche sich nicht abschließen lässt.
Franzosen... sie sind von uns nicht umbedingt gern gesehen, da sie tierisch nerven wenn sie französisch reden, jedoch ist es amüsant anzuhören, wenn in der anderen Orangenlane ein Franzose pflückt, welcher scheinbar eine Citrusfruchtallergie hat, da er pro Stunde knapp 30x genießt hat.
Außerdem wurde uns von unserer Arbeitsvermittlerin gesagt, dass Deutsche als Arbeiter immer gern gesehen sind, da sie sehr effektiv und fleißig arbeiten.
Im Gegensatz zu Franzosen, welche immer meckern, dass die Arbeit zu hart ist, dass es zu warm ist, oder dass sie Hunger bzw. Durst haben und somit bei unserer Griffith Arbeitsvermittlung, garnicht angenommen werden, für andere Jobs als Fruitpicking.
So das war es dann erstmal demnächst gibt es sicher auch wieder Informationen und 100% auch Bilder!
Also bleibt gespannt.
P.S. War in Eile, als wer Schlechtschreibfehler findet darf sie behalten.
WIR!
Was heißt dies nun allgemein?
Eigentlich nichts weiter, als das wir heute endlich mal wieder arbeiten durften. Zwar nicht als Orangenpflücker wie gedacht, da wir uns dagegen verweigert haben, da man bis dorthin 1,5h fährt und somit auch die selbe Zeit zurück braucht und dafuer noch 10 AU$ pro Person zahlen müsste oder das eigene Auto nutzen müsste. Was allgemein einen 13h Arbeitstag bedeuten würde.
So arbeiten wir jetzt als Mandarinenpflücker für einen Stundenlohn von knapp 4 AU$, was Scheißendreck nochmal verdammt wenig ist, da der Wechselkurs mittlerweile, auf 2 AU$ pro 1€ geklettert war, aber nun scheinbar wieder rückläufig ist.
Der Stundenlohn kommt Zustande durch unser Gehalt welches, 50 AU$ pro 500kg Bottich Mandarinen beträgt, und unserer Leistung, welche 3 Bottiche Betrug, so wie bei allen anderen Sammlern auch.
Der einzige Trost ist, dass es Menschen gibt die scheinbar noch weniger verdienen als wir, dass wir soviele Mandarinen mitnehmen können wie wir wollen (wir haben schon drüber nachgedacht uns irgendwie so nen 500kg Bottich mitzunehmen und den selbst zu verkaufen) und das es nur 10 Minuten entfernt ist.
Die Arbeit ist relativ hart, man steht den ganzen Tag in der Sonne, wird die ganze Zeit von bis zu 3 Fliegen umkreist, welche sich gerne an Ohr, Nase, Mund und Auge setzen wollen und schwer zu vertreiben sind.
Weiterhin muss man häufig gehockt in den Strauch krauchen oder zumindest tief reingreifen um an fast alle Mandarinen ranzukommen, da die Bäume fast komplett abgeerntet werden müssen. Weiterhin müssen 2 immer auf den Leitern arbeiten um an die Mandarinen an den Spitzen der Bäumchen zu kommen, was ein besonderer Nervenkitzel ist, da durch die eigene Gewichtsverlagerung oder die bis zu 30kg Mandarinen im Sammelsack, die Leiter dazu neigt sich plötzlich Richtung Boden zu bewegen.
So ging es jeden von uns heute mal, ich glaube meine Leiter hat sich einmal als ich auf knapp 2m Höhe war mitten in die Mitte vom Busch bewegt, wo ich dann auf knapp 1m höhe zumindest super an die in der Mitte hängenden Mandarinen herankam, ohne das mir etwas passiert ist.
Allgemein, empfand ich es als relativ spannenden Nervenkitzel und es gab nette Adrenalinkicks, ich würde aber bezweifeln, dass diese Ansicht jeder von uns vieren teilt.
Als letzte Gefahr gab es noch das schneiden, mit der kleinen Handheckenschere, da man manchmal ins ungewisse geschnitten hat, da die Sicht durch Blätter verdeckt war, ist auch hier eine hohes Gefahrenpotenzial, jedoch sind alle Finger dran und niemand hat es wirklich geschafft sich heut in die Hand zu schneiden.
Ich weiß jetzt garnicht wie oft ich das Wort mit M benutzt habe, aber es ging glaube garnicht anders.
Naja aber so gibts zumindest erstmal einwenig was in die Kasse bis wir dann in ca. 9 Tagen als Kirschensortierer anfangen könnten, wo wir 17,50 AU$ pro Stunde verdienen könnten, was abzüglich Steuern fast 12,50 AU$ wären.
Unsere Vermittlerin, eine starkpigmentierte Frau, welche Anna Berry heißt und deren Körper passend zum Namen, die Form einer unförmigen, dicken Erdbeere hatte, aber welche allgemein sehr nett und hilfsbereit war, hat uns zugesichert, dass sie alles versucht für uns diesen Job und vielleicht noch etwas für die Überbrückung der Zeit bis dahin zu bekommen.
Wir wissen nur nicht wielange wir diesen Job machen werden, da wir Montag sicherlich nicht gehen, da wir nochmal zur Jobvermittlung müssen.
Mysterien und Mythen in Australien.
So ich schreib mal noch allgemein ein paar Dinge, welche uns hier verwirren,interessieren oder auch amüsieren.
So ist uns zum Beispiel relativ zeitig aufgefallen, das der Mond hier nicht senkrecht ab- oder zunimmt, sondern waagerecht.
Weiterhin gibt es eine interne Doppelkopf reinfolge, welche schon seit unseren ersten Tagen des Aufschreibens der Punkte besteht. Tom an der Spitze, dahinter ich und mit etwas Abstand Hannes und dann irgendwann auch Frie.
Irgendwie lässt sich an dieser Reihenfolge kaum was verändern.
Dann gibt es hier die merkwürdigen schwarzen Fliegen, welche einen permanent verfolgen und einem einfach nicht von der Seite weichen wollen... in Brisbane sind sie uns noch nicht begegnet aber hier ständig.
Es gibt auch in fast jeder Unterkunft, irgendwelche kaputten Türen, egal ob für Duschen, Toiletten, oder andere Dinge, somit, kann es auch mal passieren, das man eine Toilette betritt, welche sich nicht abschließen lässt.
Franzosen... sie sind von uns nicht umbedingt gern gesehen, da sie tierisch nerven wenn sie französisch reden, jedoch ist es amüsant anzuhören, wenn in der anderen Orangenlane ein Franzose pflückt, welcher scheinbar eine Citrusfruchtallergie hat, da er pro Stunde knapp 30x genießt hat.
Außerdem wurde uns von unserer Arbeitsvermittlerin gesagt, dass Deutsche als Arbeiter immer gern gesehen sind, da sie sehr effektiv und fleißig arbeiten.
Im Gegensatz zu Franzosen, welche immer meckern, dass die Arbeit zu hart ist, dass es zu warm ist, oder dass sie Hunger bzw. Durst haben und somit bei unserer Griffith Arbeitsvermittlung, garnicht angenommen werden, für andere Jobs als Fruitpicking.
So das war es dann erstmal demnächst gibt es sicher auch wieder Informationen und 100% auch Bilder!
Also bleibt gespannt.
P.S. War in Eile, als wer Schlechtschreibfehler findet darf sie behalten.
Dienstag, 14. Oktober 2008
Wir verabscheuungswürdigen dieses Kaff
Tom hat ganz treffend festgestellt, dass mit unser Entwicklung in Australien sich unsere Bleiben langsam zurück entwickeln. Damit ihr mir folgen könnt folgende Fakten: am Montag Morgen wurde unser Parkfrühstück durch die Harvest Hotline unterbrochen - es gibt einen Job für uns, aber damit verbunden eine neue Unterkunft (unsere Idee eine eigene zu benutzen, wurde nicht toleriert). Folglich sind wir jetzt in einem Haus, das vermutlich mal eine Schule oder eine Strafanstalt war - man weiß es nicht genau. Das Personal ist nur mäßig freundlich, aber immer sehr beschäftigt wenn wir ein Anliegen haben: sie müssen rauchen, Filme brennen, Filme gucken und schaffen es deshalb nicht innerhalb von einem Tag uns Schüssel, Teller und Besteck zu geben. Aber ehrlich gesagt sind das Dinge mit denen man ohne Probleme klarkommen kann. Härter wird's erst wenn man die Küche betritt. Wenn dort nur Schmutz herrschen würde, wäre es vertretbar. Aber gestern waren wir uns nicht sicher, ob die Küche nicht mehr lebende Proteine beinhaltet, als unser dort zubereitetes Essen. Denn während man kocht wird man von tausenden Augen beobachtet und von vielen Fühlern abgetastet (siehe Bilder). Zu diesem Ambiente gehören natürlich auch passende Toiletten. Nicht nur, dass alles sehr alt ist ... es scheint so als hätte man eine alte Russenkaserne aus unserem schönen Deutschland geklaut und hier mehr oder weniger hingestellt. Nahezu alles hier scheint länger in Benutzung zu sein, als wir existieren.Das Problem bleibt aber bestehen, da wir diese tolle Bleibe in einem Paket mit unserem Job bekommen haben. Wenn es - vorraussichtlich am Donnerstag - mit Orangen pflücken losgeht, wird wohl eine der ersten Fragen sein, ob wir die Unterkunft wechseln und trotzdem weiter arbeiten dürfen. Also allgemein stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht. Spannend wird dieses Verhältnis auch bei unsere neuen Arbeit. Da wir aber im Moment nicht gerade reich sind, dürfen wir uns nicht darüber beschweren. Für uns heißt es für die nächsten zwei Tage erstmal abwarten und Tee trinken. Ihr werdet erfahren, was in der Megametropole Griffith abgeht. Wir haben uns leider nicht getraut von den krassen Liveacts, wie DJ K-one oder DJ Tip-C, Autogramme zu holen. Aber keine Angst, so wertvoll wie diese sind, kommen wir nicht drum herum welche zu holen.
Gruß von uns allen an alle unsere treuen Fans.
Tom&Hannes
PS: Wir verabscheuungswürdigen dieses Kaff.
Gruß von uns allen an alle unsere treuen Fans.
Tom&Hannes
PS: Wir verabscheuungswürdigen dieses Kaff.
Sonntag, 12. Oktober 2008
Noch keine Arbeit, aber eine Hoffnung.
Sonntag, 12 Oktober 2008
Griffith Parkplatz
Langeweile, nichts zu tun, wartend
So würde ein Statusbericht in einem Actionfilm aussehen.
Wir wurden vorgestern von Brat vertröstet, dass es keine Arbeit in der Weinfabrik gibt, aber er angeblich viel von Januar bis April haben soll.
So haben wir uns sofort auf die Suche nach neuen Jobalternativen gemacht und...
...haben sogar einiges gefunden. Nachdem wir etwas ausgesucht hatten und dort anriefen wurde uns gesagt, dass wir uns auf der Seite anmelden sollen, welche uns dann innerhalb von 48h Jobmöglichkeiten senden wird. Dies ist zwar kostenpflichtig, jedoch müssen wir es nur bezahlen, wenn wir auch wirklich ein Jobangebot bekommen und es annehmen.
Wir hoffen hier in Griffith etwas zu bekommen, wo man 25 AU$ pro großem Eimer Orangen bekommt, dies hatten wir auf der Homepage gelesen.
Jedoch stimmt dies nicht ganz mit den örtlichen Aussagen überein, da diese uns immer sagten das es hier nix gibt da wir zwischen 2 Erntesaisons da sind.
Aber dieses Angebot gibt es scheinbar nur über die Agentur.
Dies klang sehr gut, jedoch wäre es gut möglich, dass es dies auch wieder nicht für uns gibt.
Entweder setzt sich unsere Pechsträhne fort, oder wir haben endlich Glück und es gelingt uns aus diesem Zyklus zu entfliehen und mal wieder richtig Geld zu verdienen.
Somit geht und steht alles mit dieser Jobvermittlung.
Wir sind aber zuversichtlich, dass sie irgendwas in unserer Nähe für uns haben werden.
Griffith Parkplatz
Langeweile, nichts zu tun, wartend
So würde ein Statusbericht in einem Actionfilm aussehen.
Wir wurden vorgestern von Brat vertröstet, dass es keine Arbeit in der Weinfabrik gibt, aber er angeblich viel von Januar bis April haben soll.
So haben wir uns sofort auf die Suche nach neuen Jobalternativen gemacht und...
...haben sogar einiges gefunden. Nachdem wir etwas ausgesucht hatten und dort anriefen wurde uns gesagt, dass wir uns auf der Seite anmelden sollen, welche uns dann innerhalb von 48h Jobmöglichkeiten senden wird. Dies ist zwar kostenpflichtig, jedoch müssen wir es nur bezahlen, wenn wir auch wirklich ein Jobangebot bekommen und es annehmen.
Wir hoffen hier in Griffith etwas zu bekommen, wo man 25 AU$ pro großem Eimer Orangen bekommt, dies hatten wir auf der Homepage gelesen.
Jedoch stimmt dies nicht ganz mit den örtlichen Aussagen überein, da diese uns immer sagten das es hier nix gibt da wir zwischen 2 Erntesaisons da sind.
Aber dieses Angebot gibt es scheinbar nur über die Agentur.
Dies klang sehr gut, jedoch wäre es gut möglich, dass es dies auch wieder nicht für uns gibt.
Entweder setzt sich unsere Pechsträhne fort, oder wir haben endlich Glück und es gelingt uns aus diesem Zyklus zu entfliehen und mal wieder richtig Geld zu verdienen.
Somit geht und steht alles mit dieser Jobvermittlung.
Wir sind aber zuversichtlich, dass sie irgendwas in unserer Nähe für uns haben werden.
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Wartezeit...
So nun ist es wieder so weit, es gibt mal wieder Neuigkeiten.
Obwohl man dies eher als simple Zuwortmeldung zählen sollte.
Die letzten Tage gab es nichts besonders.
Wir sind von unserem Campingplatz in ein Hotel direkt in der Innenstadt (Haupteinkaufsstraße) gezogen, das Hotel ist ausreichend und günstig. Wir zahlen pro Person 10 AU$ pro Nacht, was etwas teurer ist als auf dem Campingplatz aber ca. 10x soviel Comfort bietet, da wir nicht mehr im Auto rumhängen müssen. Unser Hotel wird von uns liebevoll Hostel genannt (nach der Horrorfilmreihe), da es nicht gerade das Neuste ist und wir uns nicht ganz so sicher sind, was auf den spärlich beleuchteten Gängen hier des Nachts passiert, da gleich 2 Tage nach dem Einzug alle Zimmer neben uns leer waren.
Wir haben uns jetzt mal nach Jobs umgehört, jedoch gibts es nichts, absolut nichts.
So sehen unsere Tage nun fast immer gleich aus bis wir heute oder morgen erfahren werden wie es mit Arbeit aussieht. Wenn es schlecht aussieht wollen wir die Harvest Hotline anrufen und dort dann alles rausfischen, wo man Geld verdienen kann um dort dann Arbeit zu erhalten, welche maximal 500 km von Griffith entfernt liegt.
Damit ihr euch vorstellen könnt, was wir so machen, also wir gehen jeden Tag die nötigsten Dinge einkaufen. Ich glaube momentan ist es sogar möglich gewesen Nahrungstechnisch am Tag sich im Bereich von 3-4 AU$ zu halten.
Jeder Tag beginnt mit Frühstück bestehen aus Toast und Cornflakes.
Am Nachmittag gehts dann meist nochmal kurz raus, sonst spielen wir Skat oder Doppelkopf, oder versuchen bei Spore uns vom Einzeller zum Individuum zu entwickeln um dann letztendlich nach der Weltherrschaft auch das Universum zu bevölkern, weitere Aktivitäten sind lesen, Musik hören und schlafen.
Weiterhin schauen wir jeden Abend Filme, wie z.B. Batman Dark Night, Hitman, Zodiac,...
Wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen wieder bergauf geht.
Es muss eben erst schlechter werden, damit es besser werden kann.
Obwohl man dies eher als simple Zuwortmeldung zählen sollte.
Die letzten Tage gab es nichts besonders.
Wir sind von unserem Campingplatz in ein Hotel direkt in der Innenstadt (Haupteinkaufsstraße) gezogen, das Hotel ist ausreichend und günstig. Wir zahlen pro Person 10 AU$ pro Nacht, was etwas teurer ist als auf dem Campingplatz aber ca. 10x soviel Comfort bietet, da wir nicht mehr im Auto rumhängen müssen. Unser Hotel wird von uns liebevoll Hostel genannt (nach der Horrorfilmreihe), da es nicht gerade das Neuste ist und wir uns nicht ganz so sicher sind, was auf den spärlich beleuchteten Gängen hier des Nachts passiert, da gleich 2 Tage nach dem Einzug alle Zimmer neben uns leer waren.
Wir haben uns jetzt mal nach Jobs umgehört, jedoch gibts es nichts, absolut nichts.
So sehen unsere Tage nun fast immer gleich aus bis wir heute oder morgen erfahren werden wie es mit Arbeit aussieht. Wenn es schlecht aussieht wollen wir die Harvest Hotline anrufen und dort dann alles rausfischen, wo man Geld verdienen kann um dort dann Arbeit zu erhalten, welche maximal 500 km von Griffith entfernt liegt.
Damit ihr euch vorstellen könnt, was wir so machen, also wir gehen jeden Tag die nötigsten Dinge einkaufen. Ich glaube momentan ist es sogar möglich gewesen Nahrungstechnisch am Tag sich im Bereich von 3-4 AU$ zu halten.
Jeder Tag beginnt mit Frühstück bestehen aus Toast und Cornflakes.
Am Nachmittag gehts dann meist nochmal kurz raus, sonst spielen wir Skat oder Doppelkopf, oder versuchen bei Spore uns vom Einzeller zum Individuum zu entwickeln um dann letztendlich nach der Weltherrschaft auch das Universum zu bevölkern, weitere Aktivitäten sind lesen, Musik hören und schlafen.
Weiterhin schauen wir jeden Abend Filme, wie z.B. Batman Dark Night, Hitman, Zodiac,...
Wir hoffen, dass es in den nächsten Tagen wieder bergauf geht.
Es muss eben erst schlechter werden, damit es besser werden kann.
Sonntag, 5. Oktober 2008
Pleiten, Pech und Pannen.
Mit diesen drei Worten melde ich mich auch mal wieder aus Down Under, denn besser lassen sich die vergangenen Tage nicht beschreiben. Was zuerst kam, waren die Pannen. Donnerstag früh, kurz nachdem wir frisch gestärkt den Zeltplatz verlassen und den Tank unseres '85er Vans aufgefüllt hatten, ging das Auto das erste Mal mitten während der Fahrt aus. Da der Wagen sofort wieder anspring, schenkten wir dem Zwischenfall keine größere Aufmerksamkeit. Später auf der Fahrt nach Sydney verweigerte er jedoch immer häufiger seinen Dienst, wir blieben in Staus, an Steigungen und Ampeln hängen, was uns in Kontakt mit hilfreichen Bauarbeitern, Straßenputzern und ungeduldigen Autofahrern brachte, denn mehrmals mussten alle bis auf den Fahrer aussteigen und das Auto von einer Kreuzung oder einer Brücke schieben. Zuerst gingen wir noch von einem Problem der Elektronik aus, doch je öfter der Wagen in der heißen australischen Sonne liegen blieb, umso mehr nahm der Gedanke an ein defektes Kühlsystem Gestalt an. Doch was genau unserem Kleinen fehlte, konnten wir absoluten Mechanikunwissenden natürlich nicht erkennen. Professionelle Hilfe war also erforderlich. Und hier kam das Pech ins Spiel, denn unser Van hatte sich genau das falsche Wochenende rausgesucht, um kaputt zu gehen. Da ein langes Wochenende bevorstand und zumal auch noch Ferien sind, war jede sch*** Werkstatt absolut überfüllt. Nach dem wir uns nach einer weiteren Nacht im Auto am Freitag in Sydney von Werkstatt zu Werkstatt durchgefragt haben, sind wir irgendwann bei einem deutschsprachigen Mechaniker gelandet, der uns einen defekten überhitzten Stromverteiler diagnostiziert hat. Um ein Ersatzteil zu bekommen, mussten wir Sydney aber erstmal wieder verlassen und Schrotthändler im Umland aufsuchen. Doch aufgrund der 30 Grad im Schatten, einer überfüllten Stadt und unzählig vielen roten Ampeln wurde uns schnell bewusst: Dieser Weg wird kein leichter sein. Also ging es los mit Stop&Go durch Sydney. Nachdem wir unser Mädel wohlbehalten in ihrem Hostel abgegeben haben, tuckerten wir Richtung Westen, gaben aber ca. zwanzig Kilometer stadtauswärts auf und beschlossen die restlichen 450 km in der kühlen, verkehrsberuhigten Nacht zu fahren. Und so kamen wir dann heute früh gegen vier Uhr nach insgesamt 1600 km und fünf Tagen Reisen in unserer Zielstadt Griffith an. Auf unserem Weg sind uns auch ein Frosch, ein Kaninchen und ein Opossum begegnet, wobei wir uns nur bei dem Opossum sicher sind, das es eine Begegnung mit unserem Reifen hatte und nicht mit viel Glück davon gekommen ist. Die Suche nach einem Schrotthändler haben wir erstmal auf die nächste Woche verschoben, genau wie den längst überfälligen Wechsel der Vorderreifen.
Um dem Titel nun noch gerecht zu werden, kommen wir nun zu den Pleiten. Unsere Jobmöglichkeit in der Weinfabrik liegt vorerst auf Eis und aufgrund eines schlechten Monats sieht es auch mit Fruit-Picking-Möglichkeiten rar aus. Wir lassen uns jedoch nicht davon beirren und gehen morgen wieder auf die Suche nach Arbeit in Griffith - New South Wales - Australien.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Auf dem Weg nach Griffith
Am Dienstag haben wir uns nun auf den Weg gemacht.
Wir wollten eigentlich gegen 11 Uhr starten, jedoch verschob sich das ganze um ca. 30 Minuten, weil wir hartnäckig versuchten unsere Tassen wiederzubekommen, welche uns letzen Donnerstag durch unseren Alkoholkonsum im Hostel entwendet wurden.
Leider schlief derjenige Hostelmitarbeiter der sie besaß noch und so konnten wir nur 2 zurückerhalten, weil sie ihn nicht wecken wollten.
So haben wir uns dann über Beaudesert nach Koralbyn aufgemacht.
Dort angekommen, war keiner zu sehen, alles schien verlassen, wir glauben, dass seit Montag Ferien sind und deshalb niemand da war, so machten wir uns weiter auf eine scheinbar endlose Fahrt durch das Outback nach Nimbin.
Dort haben wir uns dann das Museum angeschaut und sind ca. 30 Minuten später weiter über Lismore nach Iluka gefahren, wo wir übernachten wollten, da es mitten am Meer lag.
Jedoch war uns der Campingplatz dann doch mit 14 AU$ pro Person zu teuer, so das wir uns in Iluka nahe einem Footballfeld und einer öffentlichen Toilette niedergelassen haben um dort unser Abendbrot bestehnd aus Kartoffeln und Quark zu uns zu nehmen.
Wir schliefen alle 5 im Auto, was nicht besonders bequem war, weder für Frie und mich auf den Sitzen noch für die anderen 3 im Bett.
Am nächsten morgen ging es dann weiter, nach Coffs Harbour, wo wir am Strand pausiert haben.
Dort haben wir uns heute als Frühstück Sandwiches machen wollen, welche durch den Wind alle eine extra Zutat besaßen... Sand.
Weiterhin wurden wir von 2 Dutzend hungriger Möwen bewacht, welche ca. 5-10m über unseren Köpfen, in der Hoffnung auf Nahrung kreisten.
Mit gestilltem Hunger ging es dann über Port Macquarie, nach Forster.
Wo wir uns auf einem Caravan Park niedergelassen haben und somit sogar eine Dusche und Storm besitzen.
Ich habe jetzt nochmal fix das Internet in der Innenstadt aufgesucht um euch auf dem laufenden zu halten.
Morgen soll es dann über New Castle, nach Sydney gehen.
Mal sehen was uns dann erwartet.
Liebe Grüße an alle daheimgebliebenen
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