Wir saßen danach noch kurz vorm Fernseher bevor wir uns in den Hof setzten und uns mit einer 25 jährigen Deutschen (Lena), einem 23 jährigen Israeli, einem 29 jährigen Japaner und einem sicherlich auch 22 jährigem Niederländern über verschiedene Dinge unterhielten, welche aber eher politisch angehaucht waren.
Es blieb auch nicht nur bei 3 Bier es wurden 4-5.
Auf jedenfall war dieser Tag prima gelaufen.
Am nächsten Tag überlegten wir uns nochmal genauer wie unsere letzten Tage aussehen sollten und stellten fest, dass wir den heiligen Sonntag völlig in unserer Planung vergessen hatten.
So besuchten wir mit Lena am Samstag morgen den Salamanca Market und schlenderten im strömenden Regen zwischen den Ständen mit selbstgemachten Süßigkeiten, allerlei internationaler Delikatessen und verschiedenen Krims Krams und selbstgemachten Kunsthandwerken umher, um dann knapp 1,5h später wieder total durchnässt im Hostel anzukommen, welches wir nun nichtmehr bezahlt hatten, aber trotzdem als gemütlichen, warmen Platz zum trocknen in der Fernsehlounge nutzten. Ich schrieb noch 2 Postkarten und am Abend kochten wir dort auch wieder und schliefen dann im Auto, um uns dort Sonntags noch eine fixe Dusche zu gönnen bevor es zur Wineglas Bay Richtung Osten gehen sollte.
Jedoch war das Wetter auf dem Weg so miserabel, dass wir unsere Pläne vom Strand und abendlichen Angeln am See ins Wasser warfen um nach Launceston zu fahren, wo wir ein warmes Hostel suchen wollten.
Kurz vor Launceston besuchten wir noch eine Saucefactory, wo wir einen Gutschein hatten für 55g Sauce unsere Wahl.
Wir unterhielten uns einwenig mit der Verkäuferin und nahmen gratis kostproben zu uns, welche uns dann zum Kauf einer speziellen Tomatensauce motivierten, welche 6,50 AU$ gekostet hätte und damit relativ teuer war.
Aber wir bekamen sie geschenkt und die Frau wünschte uns frohe Weihnachten und erzählte uns, dass ihre 4 Kinder im Ausland auch immer gut behandelt wurden und sie dies nun auch tut.
Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch das Wetter in Halb bedeckt / Halb sonnig gewandelt, was eigentlich perfekt für unser eigentliches Vorhaben gewesen wäre.
In Launceston, fand sich kein wirklich gutes Hostel, 2 waren über stinkigen Pubs, eins war ganz angenehm, wurde aber von einem alten Mann geführt, so entschieden wir uns für den günsitgeren Caravanpark und wollten unsere Tomato Relish Sauce mit Kangurufleisch testen.
Als wir am kochen waren, stellten wir fest, dass es auch hier wiedermal ziemlich betrunkene Leute am zeitigen Abend gibt, welche uns aber unsere superleckeres Essen nicht verderben konnten.
Am Montag schauten wir uns dann das Harley Davidsonmuseum an und lasen gespannt die ganze Geschichte des Unternehmens durch, was sehr interessant war.
Danach ging es Richtung Devonport, jedoch mussten wir nochmal kurz nach Wynard, wo ich meine Festplatte im Infobüro liegen gelassen hatte, die Australier sind wiedermal viel zu nett und hatten meine Adresse von der Festplatte rausgesucht und wollten sie mir schon nach Deutschland schicken. Am Abend schliefen wir dann direkt neben der Zufahrt zur Fähre, so dass wir uns früh um 6:30 Uhr schon anstellen konnten um zu Frühstücken, bis dann auch für die Autos geöffnet wurde.
Die Überfahrt haben wir mit Filmgucken im Schiffskino verbracht und PC spielen.
Als wir dann am Dienstag Abend im bewölkten Melbourne ankamen, beschlossen wir uns nurnoch auf einen Gratisparkplatz zu chillen und zu schlafen um dann heute in einem Hostel einzuchecken.
Nachdem wir mehrere ausgebuchte und überteuerte Hostels durchsucht hatten, fanden wir eines, welches noch Zimmer frei hatte.
Das Hotel Bakpak, welches viel zu riesig ist.
Da wir bis um 2 mit Einchecken warten mussten, schlenderten wir wiedermal durch die Stadt.
Da es kein Abendbrot und Frühstück gab, stellte Subway uns wieder einmal ein sehr delikates Mittagessen.
Ich habe mir nun noch 24h Internet zugelegt für 15 AU$, und werde es sicher auch min. 6h nutzen, das normale Inet kostet ca. 4 AU$/h.
Morgen geht es dann nochmal zu einem Stadtspaziergang um die Stadt zu sehen und am Abend gibt es dann vielleicht ein romantisches Dinner zu Zweit im Melbourne 360° wo man die ganze Stadt sehen kann, mal sehen was diesmal unsere Planung über den Haufen wirft, wie man ja sieht, lässt sich in Australien schlecht planen.
Persönlicher Eindruck Tasmaniens.
Also Tasmanien ist sicher für jeden Motorradfahrer und Wanderer ein Paradies.
Die Landschaft spiegelt, eigentlich die ganze Welt wieder, sicherlich besonders, wenn man verschiedene Jahreszeiten erleben darf und sowieso ein Naturfreund ist.
Allgemein gibt es hier mehr Sehenswertes im Naturbereich, als im städtischen Bereich.
Sonst ist es eigentlich wie Australien von der Kultur und den Menschen, vielleicht einwenig schlanker.
Das Wetter ist auch sehr deutsch aber immer windig und teilweise etwas regnerisch,
Interessant ist, dass in Tasmanien überall alles andersviel kostet, das Benzin von 100 - 119 Cent und selbst Bananen kann man mit Glück für 1,5 AU$ anstatt 3,5 AU$/kg kaufen, dieses Beispiel lässt sich auch in ähnlicher Weise auf Birnen, Äpfel und Nektarinen übertragen, welche wir an verschiedenen Stellen besonders billig entdeckt hatten und meist auch zugeschlagen haben.
Das haben wir bereist. Damit es etwas größer wird, draufklicken.^^

Endlich auch ein paar Bilder.
1 Kommentar:
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