Freitag, 12. Dezember 2008

Inselabenteuer


Nachdem wir Queenstown verlassen hatten, welches ich ungefähr so sehr verabscheue wie manch anderer Griffith, fuhren wir weiter Richtung Südosten, unterwegs hielten wir an verschiedenen Lookouts und Wasserfällen an um dann zu unserem Hauptziel des heutigen Tages zu gelangen.
Dem Mount Field National Park, wo wir uns die Russel Falls und die Horseshoe Falls ansahen und wiedereinmal lange Wanderung genossen.
Am Abend kamen wir dann in New Norfolk an, wo wir endlich wieder ein Woolworth entdeckten, da wir lange keine gute EInkaufsmöglichkeit (Woolworth; Coles) gesehen hatten, nutzen wir dies gleich um uns leckeres Fleisch und Beilagen für ein delikates Abendmahl zu besorgen, welches wir dann in einem Caravanpark zu uns nahmen, was nach dem vielen Bushcamping sehr angenehm war.
Dort trafen wir auch zwei Rentner aus Jena, mit denen wir uns kurz unterhalten hatten.

Am nächsten Tag ging es in den Südwesten Hobarts, also auch den Südwesten der Insel um dort verschiedene Ziele anzusteuern, jedoch erhielten wir auf halber Strecke die Information, dass alles was wir uns ansehen wollten sehr teuer ist, so dass wir umdrehten um uns auf den Weg nach Tasmania Peninsula zu machen, welches im Südosten Tasmaniens liegt.
30 Kilometer vor unserem Ziel machten wir halt, um beim Bushcamping wieder den Tag ausklingen zu lassen, da hier ein schöner Strand, die Sommersbay war, welche von den Gezeiten sichtbar beeinflusst wurde.

Zeitig ging es dann am nächsten morgen auf nach Port Arthur, welches eine ehemalige Strafkolonie war, welche man heute nurnoch als Ruinen und Nachbauten, für teures Geld betrachten konnte, was uns aber vorher nicht bewusst war.
So sahen wir uns auf dem Weg zu Port Arthur, verschiedene natürliche Sehenswürdigkeiten an, bevor wir für umgerechnet 12 Euro in den Tasmanien Devilpark gingen, wo wir uns verschiedenste Tiere ansahen und auch die eigentliche Attraktion Tasmaniens sahen, den Tasmanien Devil und sie sogar beim fressen beobachten konnten, dort traf man auch wieder auf Deutsche Urlauber, so ging es weiter auf der Reise nach Port Arthur.
Dort angekommen war es leider nicht ganz so interessant wie gedacht, da die Ruinen, so für Touristen zugänglich gemacht wurden, dass man kaum ein Foto machen konnte wo nur Ruinenteile zu sehen waren.
Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Hobart, wo wir nach billigen Hostelplätzen suchten und in 4 Hostels nicht wirklich etwas guenstiges fanden, so dass wir uns für Freitag etwas reservierten um wieder im Auto zu schlafen, uns aber zumindest noch vorm schlafen ein Essen beim Thailänder gönnten.
Hier in Hobart wollten wir auch erstmal einwenig bleiben, da wir nun innerhalb von 7 Tagen knapp 1800 Kilometer gefahren sind und es hier Zivilisation gibt und auch einige Attratkionen.

Am Freitag ging es dann auf Tour durch Hobart, welche uns durch unseren tollen Guide den Lonly Planet sehr leicht gemacht wurde. Die Tour sollte 3h dauern, jedoch durch unseren Ausgiebigen Museumsbesuch wurden es knapp 5h.
Danach setzten wir uns in ein Cafe und genossen eine Heiße Schokolade und einen Vanilla Chai Cappuchino um dann bei Woolworth genug Zutaten zu kaufen um das Thai essen gleich variiert nachzukochen und um Frie und Tom anzurufen.
Ja und nun sitzen wir mitten um CIty Hostel von Hobart und lassen den Abend gleich mit schönem selbstgemachten Thaiessen und 3 Bier ausklingen zu lassen.

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