Dienstag, 30. Dezember 2008

29. Dezember, unser Black Monday

Nachdem wir die letzten Tage als halbe Mietnomaden in einem wundervollen Haus verbracht hatten, wo wir auch gern gesehen waren, da uns 2 der 3 normalen Hausbewohner auch kennengelernt hatten, indem sie mit uns aßen, PS3 spielten und Filme schauten. Verliesen wir am Sonntag Nachmittag diesen Ort um zum Globe Hostel zu fahren, um zu chillen und in die Stadt zu gehen.
Nachdem wir erfahren hatten, dass die Silvestertickets 300 AU$ kosten, gingen wir zum ATM um dort die 300 AU$ für eine 6h Hafenrundfahrt, All you can Drink and Eat und bester Aussicht aufs Feuerwerkt zu kaufen, wir holten Tom gleich eine mit, da Izy seinen festen Arbeiter entlassen hatte, und Tom an diese Stelle rücken lies, so das Tom nun eigentlich 5-7 Tage die Woche Arbeit haben sollte und gerade als wir in der Stadt waren arbeitete.
Nachdem wir 20 Minuten später wieder ans Auto kamen, welches in einer kleinen Straße hinterm Globe stand kamen, vermisste Frie seinen Rucksack den er gerade brauchte.
Als erstes dachten wir er hat ihn vielleicht ausversehen draußen stehen gelassen und er wurde dann einfach geklaut.
Als wir dann im Auto immer weiter nach Fries Rucksack suchten viel Hannes auf, dass die Parkgeldschublade herausgezogen war und leer zwischen den Vordersitzen stand.
Was uns stark verwunderte, da niemand von uns diese je anfassen und entleeren würde.
Weitere 5 Minuten später brauchte auch Hannes etwas aus seinem Rucksack, welcher nun auch als vermisst auffiel.
So gingen Frie und Hannes unverzüglich zur Polizei, während ich im Van blieb und aufpasste, da wir ihn nicht unbewacht lassen wollten.
Tom kam dann auch in der Zwischenzeit und wusste schon alles.
Im Auto stellten Tom und Ich dann fest, dass von uns beiden nichts verschwunden war.
Nach ca. 1h bei der Polizei und verschiedenen Pfandleihern, kamen Frie und Hannes wieder und erzählten uns, dass es bei der Polizei, nicht viel Hilfe gab.
Sie haben alles aufgenommen etc. und haben uns gesagt, dass wir glücklich sein könnten, dass es uns erst nach knapp 4 Monaten passiert ist.
Zu diesem Zeitpunkt hatten wir uns auchnoch gefragt, wie die Diebe überhaupt ins Auto gekommen waren.
Während ich im Auto wartete, und nochmal alle verschlossenen Dinge kontrollierte, ob sie sich nicht doch irgendwie öffnen liesen, obwohl sie geschlossen sein sollten.
Viel mir auf, dass die Diebe einfach das Schloss der Beifahrertür rausgebrochen hatten, und mit ein bisschen testen, fand man auch schnell, dass man ganz einfach mit dem Finger das Schloss öffnen und schließen konnte.
So verbrachten wir noch ein paar Stunden mit diesem Thema im Van und im Globe und fuhren dann mit einem Karton Bier sponsort bei Shila und Alyson mit Alyson zu unserem Schlafplatz am Bondi Beach. Dort stand das Auto deutlich sicherer und wir chillten noch einwenig an den Klippen bevor wir 4 uns wieder zum schlafen ins Auto begaben.
Heute ging es dann in die Stadt, wo wir das Auto in ein Parkhaus stellten um dann ins Globe und in die Stadt zu gehen, wo Frie versuchte einen neuen Passport zu bekommen, da bei Frie einfach alles, alles wichtige im Rucksack war, selbst das Macbook, während bei Hannes nur Badehose, Waschtasche, Handyladekabel und ein paar andere kleine Dinge im Rucksack waren. Jedoch ist es egal, was nun alles drinne war und wieviel, da alles was weg ist nunmal weg ist und besonders die ideelen Werte nicht erstzbar sind.
So gingen Hannes und Ich heute in die Stadt shoppen, Rucksack Badehose, Waschtasche etc.
Da ich ein neues Paar Schuhe brauchte, gingen wir noch in den Diesel Schuhstore, wo Hannes 1 Paar und Ich 2 Paar Schuhe kauften für 100 und 150 AU$, was so lächerlich billig war, da sie von knapp 240 auf 50-100 AU$ reduziert waren.
Die Polizei will Frie nochmal anrufen und Fingerabdrücke nehmen, aber naja, eigentlich wurde auch alles von uns schonmal angefasst, so naja, muss man mal sehen, in wie weit das was bringt, aber finden wird man sicher irgendwo was.
Nur die Frage wie weit es uns bringt, aber naja die beiden Hauptopfer lassen die Köpfe nicht hängen, schließlich geht das Leben ja trotzdem weiter.
Naja und morgen ist dann schon New Years Eve, wo wir dann alle dieses Erlebnis erstmal für ein paar Stunden komplett hinter uns lassen können.

So nun noch am Ende, von allen von uns an euch schonmal einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2009, und ein alkoholisches Getränk darauf, dass es ein besseres wird, als letztes, obwohl, dieses ja zumindest aus unserer Sicht auch ein sehr gutes war.^^

Montag, 29. Dezember 2008

FUCK!



Mehr zu diesem Bild und was diesen Ausdruck verdient hat, demnächst.

Samstag, 27. Dezember 2008

Christmas Deluxe



Nachdem mir am Weihnachtstag und/oder heilig Abend alle unsere Familie ganz oder teilweise erreichen konnten hies es noch einwenig am Srand und im Vanbett chillen, bevor es 12 Uhr zur partz ging.
Punkt 12 hies es Abmarsch zur Party, welche im Bondi Pavillion stattfand, dirtekt am Bondi Beach sozusagen, welcher von uns nur ca. 5 Minuten laufen entfernt war, da wir uns auf den Klippen einquartiert hatten und nun schon langsam zur Siedlung gehoerten, da wir frueh teilweise schon gegruesst werden. Auf der Party angekommen gab es erstmal Bier und fuer jeden soviele Vodka Lemonade wie er vertragen konnte, da es fuer uns 15 Uhr Mittag essen gab. Gegen 15 Uhr trafen wir dann auch Frie, welcher etwas spater erschienen ist, da er noch etwas im Auto chillen wollte.
Zu dieser Zeit, hatten wir teilweise schon 10 Wodka Lemonade intus + Bier. Das Essen war seine 10 AU$ nicht wert, da es kalt war und auch nicht besonders schmeckt und sowieso ueberhaupt kein Weihnachtsmahl darstellte.
Nachdem man sich kurz nach 4 teilweise komplett verloren hatte, ging die Party weiter bis 22 Uhr, mit Acts wie Timmy Trompet, welcher viele angesagte Musictracks eine besondere Note durch seine Trompetensounds verlieh, den Utah Saints, welches nur 2 DJ's waren und nichts besonderes.
Als Mainact waren "The Potbellez" angekuendigt, welche einen riesen Hit hier haben mit "Don't hold back", welcher auch von beteiligten Laut mitgegroellt wurde.
Nach knapp 10h tanzen, welches nur durch ein kurzen Abstecher zum Auto unterbrochen wurde, da der Himmel mittlerweile komplett blau war und man dringend Sonnencreme benoetigte, relaxxte man noch am abendlichen Strand oder auf den Wiesen, nachdem man vom Security Personal vertrieben wurden war und ging dann irgendwann kurz vor 0 Uhr ins Bett.
Am 2. Weihnachtsfeiertag, ging es dann an den Strand, wo wir so ziemlich den halben Tag verbrachten. Am Abend gingen wir noch gemeinsam Essen fuer die stolze Summe von ueber 160 AU$. Um dann mit gut gefuellten Maegen uns ins bett zu begeben.
Heute am 27. wurden wir von Toms handy geweckt, welcher dann 4h zur Arbeit ging, waerend wir im Auto Zeitungen liesen und den bewoelkten tag verstreichen liesen, bis wir am Abend Ellison besuchten, bei welcher Tom uns eine Duschmoeglichkeit verschafft hatte, welche dann auch zur Essens und Partymoeglichkeit wurde. Nachdem die Lasagne zubereitet wurde, Eiscreme und Alkohol kuehl gestellt wurden, warten wir nurnoch auf die anderen welche dann heute mit uns in diesem luxurioesen Haus den Abend verbringen werden, auch wenn es dann wieder heisst zu 4. im Bett schreiben.
So das waren die Erlebnisse von mir, welcher gerade infront eines zu 110cm Bildschirmdiagonale Fernsehers sitzt, und das Internet nutzt.
Also uns gehts gut und wir hoffen, dass ihr trotz, dass wir nicht Zuhause sind eure Feiertage genossen habt.
Als Statement beliebt eigentlich nur zu sagen, dass dieses Weihnachten mit dieser fast Festivalaehnlichen Party, dem Strand und den vielen anderen Kleinigkeiten, zwar, ganz anders war wie Zuhause, aber wir es trotzdem genossen haben, diese Erfahrung zu machen.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Fröhliche Weihnachten

So als aller erstes wollen wir hier mal unseren Familien ein frohes Weihnachtsfest wünschen, wir wären wie ihr euch sicherlich denken könnt gerne für einen Tag Zuhause um dieses Fest mit unseren Lieben zu verbringen, aber leider ist dies nicht möglich.
So hoffen wir, dass ihr einen frohen Weihnachtstag hattet und noch einen besinnlichen Weihnachtsabend verbringen werdet und das die Berscherung auch gut ausfällt.
Also bei uns ist ja nun mittlerweile der 25. Dezember und während ich am Notebook sitze und Skype sind Hannes und Frie schon am Telefon um auch wie E.T. "Nach Hause zu telefonieren".
Ja am Sonntag, haben wir nach dem Partyabend alles ruhig angehen lassen.
Am Montag Abend ging es dann wieder einwenig Party machen eher im Hostel und nicht ganz so dolle wie am Samstagabend.
Naja allgemein mussten wir sowieso immer mehr aussetzen.
Da Frie mitlerweile leicht krank ist und ich mir scheinbar wiedermal etwas Mittelohrentzündungsähnliches zugezogen habe.
Was bei uns beiden noch nicht ganz verschwunden ist.
Ja wir sind dann auch am 23. aus dem Hostel ausgezogen und haben dort noch bis Abends verbracht, um uns dann am Bondi Beach einen gemütlichen Parkplatz zu suchen.
Am 24. sind wir dann erst gegen 12 Uhr aufgestanden, haben das Auto umgeräumt, so dass es leichter schlafbar zu machen ist. Wobei wir von 100erten Hunden überfallen wurden, welche sehr interessiert an unserem ganzen Kram waren, da wir mitten an einer Hundewiese geparkt hatte, wo immer Leute anhielten, die scheinbar für ganze Siedlungen Hunde Gassi führten, also das dort Leute mit bis zu 10 Hunden erschienen war scheinbar normal.
Als wir dann das Auto fertig hatten, benutzten wir auch zum 1. mal wieder unseren neu gekauften Strom, welcher von einer 2. Autobatterie kommt und über einen Inverter passend transformiert wird
Am Nachmittag haben wir einwenig am Strand gechillt, was aber durch das trübe Wetter nur mäßig toll war, da man nicht baden konnte.
Am Abend wollte ich dann ins Gaff Party machen und machte mich auf in die Stadt während die anderen 3 den Abend ruhig genießen wollten und mit 1-2 Bier an den Klippen chillen wollten.
Nachdem ich in Kings Cross angekommen war, musste ich feststellen, dass gegen 20:45 Uhr keiner mehr im Hostel war und es sowieso totenstill aussah. So versuchte ich einen Locker zu finden um mein Notebook einzuschließen, da man im Gaff keine Abgabemöglichkeit für Kleidung und Taschen hat, jedoch hatte ich in den Hostels kein Glück, so dass ich in der Metro schauen wollte, geistesverloren, lief ich über die Straße lies links noch ein Auto passieren und lies dann ein Auto von rechts mich leicht umfahren, also eher über den Fuß.
Fiel kurz einwenig um, und stand dann scheinbar ohne Kratzer auf und ging weiter. Danach hatte ich keine Lust mehr und entschloss mich zurück zu den anderen zu begeben, bemerkte noch in der Metro das ich ne kleine Schürfwunde am Knöchel hatte und genoss dann den Abend mit den anderen 3n an den Steinklippen von Bondi Beach mit tollem Ausblick auf den Strand und die vielen leuchtenden Häuser.

Samstag, 20. Dezember 2008

Die Wiedervereinigung


Nachdem wir uns am Donnerstag die Stadt angeschaut haben und im Melbourne 360° den Sonnenuntergang 200m über Melbourne genossen haben, um dann Melbourne bei Nacht zu fotografieren, ging es am Freitag morgen 7 Uhr raus.
Erstmal frühstücken um 8 Uhr und dann hat mich Hannes mal richtig zum schwitzen gebracht.^^
Nein, nicht das was ihr jetzt denkt.
Wir waren im Freibad und haben die Sauna genossen, welche sich sicherlich gut auf meinen leichten Schnupfen ausgewirkt hat und haben uns ca. 6,5h im warmen Wasser des Whirlpools aufweichen lassen, und haben die 50m Schwimmbahn genutzt.
Danach ging es gegen 16 Uhr raus aus Melbourne, da Melbourne so verwirrend ist sind wir nach 2-3 Extrarunden erst gegen 17 Uhr wirklich raus gewesen und dann bis 23 Uhr gefahren um auf einem LKW Rastplatz die Nacht zu verbringen.
Währenddessen hörten wir Musik vom MP3 Player und unter anderem das Toten Hosen Weihnachtsalbum, was bei den bunt leuchtenden Autobahnreflektoren, schon fast einwen ig Weihnachtsstimmung aufkommen lies, aber leider nur fast, wahrscheinlich währe, das Lied "Driving Home for Christmas" das passendere gewesen.
Samstag früh um 8:30 Uhr wachte man dann auf und es ging weiter, nach 20km ein Stop zum Frühstück bei Subway, nachdem es am Abend zuvor ein Kebab gab, welcher eigentlich ein Dürüm ist.
Gegen 14 Uhr war es dann geschafft, nach 2 abzocken in Sydney durch Mautstraßen, kamen wir in Kings Cross an.
Dort versuchten wir Tom zu erreichen, welcher nicht ans Handy ging, da er gerade gearbeitet hatte.
Danach riefen wir Frie an, welchen wir geweckt haben und total verwundert war, dass wir bereits fast vor seiner Tuer stehen, da wir uns erst 1 eigentlich aber 2 Tage spaeter angekuendigt haben.
Danach legte sich Frie in unser Bett vom Van um mit uns einen Parkplatz zu suchen, welcher halbwegs bezahlbar war.
Kaum wollten wir los fahren fuhr die Polizei an uns vorbei. Ja nur vorbei, so waren wir erstmal sicher, so schnell würde keine Streife wieder kommen.
500m weiter war direkt wieder eine hinter uns, während sich Frie hinten auf dem Bett mit uns über viele lustige Dinge unterhielt, während ich fuhr und Frie sich viel zu spät versteckte.
Wahrscheinlich waren sie von Kings Cross viel gewohnt, so dass Frie scheinbar garnicht wahrgenommen wurde.
Nachdem wir einen Parkplatz gefunden hatten, gingen wir zum Hostel und trafen auch direkt Tom, checkten ein und bezahlten direkt 10 AU$ für die Rum-Nacht.
Ja so verbachten wir den Nachmittag mit einem kleinen Stadtbummel, wo sich Frie auch sein Weihnachtsgeschenk an sich kaufte.
Im Hostel wurden dann erstmal Nudeln gegessen, kurz bevor wir mit trinken anfingen.
Es gab eine Bowle, aus Rum, Früchten, Saft, Goon(Backpacker Wein), Sprite, etc. und keine Ahnung wieviel Dinge noch drin waren, auf jedenfall schmeckte es auch nach 2-3 Gläsern. Später ging es dann ins Gaff den größten Backpackerclub Sydneys, wo Frie leider nicht mit konnte, was aber nichts machte, da sicher noch die Hälfte der Bowle übrig (also 25 von 50 Litern) war.
Im Gaff angekommen nutzen wir unsere Connection zu Josh um die Jägerbombs für ca. die Hälfte des Preises zu bekommen.
So endete der Abend auch.
Tom ging ka. wann gegen kurz vor 1 zurück zum Hostel um da weiter zu trinken.
Hannes lief mir im Gaff noch ein paarmal über den Weg, jedoch ab 1:30 Uhr garnicht mehr.
Ja und ich feierte, mit 6 Hostelmitglieder, bis 5:30 Uhr, wo das Gaff dann die Türen schloss und wir gehen mussten.
gegen 7 Uhr saßen wir dann noch relaxt im Backyard, tranken 1 Bier und aßen einwenig Schokolade, etc.
Danach ging ich zur Dusche.
Wo ich auch auf Hannes traf, welcher auch gerade angekommen war und mir von seinem Abend berichtete, soviel er noch wusste.
Auf jedenfall war es mal wieder ein richtiger Partyabend.
Nach unserer Dusche werden wir 2 noch das Frühstück genießen um dann schlafen zu gehen.
So naja also, wer nun Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.
Ist ja schließenlich früh 7:30 Uhr nach 24Uhr auf den Beinen.

Kommentarfunktion nicht vergessen.

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Good Old Australia

Unser Freitag Abend ging Zuende und das selbstgekochte asiatische Essen war einesder besten selbstgemachten Essen überhaupt, wenn nicht gar das beste, nach der Mahlzeit fühlten wir uns als ob man uns nurnoch wegrollen könnte, da es genug gewesen wäre für uns alle 4.
Wir saßen danach noch kurz vorm Fernseher bevor wir uns in den Hof setzten und uns mit einer 25 jährigen Deutschen (Lena), einem 23 jährigen Israeli, einem 29 jährigen Japaner und einem sicherlich auch 22 jährigem Niederländern über verschiedene Dinge unterhielten, welche aber eher politisch angehaucht waren.
Es blieb auch nicht nur bei 3 Bier es wurden 4-5.
Auf jedenfall war dieser Tag prima gelaufen.

Am nächsten Tag überlegten wir uns nochmal genauer wie unsere letzten Tage aussehen sollten und stellten fest, dass wir den heiligen Sonntag völlig in unserer Planung vergessen hatten.
So besuchten wir mit Lena am Samstag morgen den Salamanca Market und schlenderten im strömenden Regen zwischen den Ständen mit selbstgemachten Süßigkeiten, allerlei internationaler Delikatessen und verschiedenen Krims Krams und selbstgemachten Kunsthandwerken umher, um dann knapp 1,5h später wieder total durchnässt im Hostel anzukommen, welches wir nun nichtmehr bezahlt hatten, aber trotzdem als gemütlichen, warmen Platz zum trocknen in der Fernsehlounge nutzten. Ich schrieb noch 2 Postkarten und am Abend kochten wir dort auch wieder und schliefen dann im Auto, um uns dort Sonntags noch eine fixe Dusche zu gönnen bevor es zur Wineglas Bay Richtung Osten gehen sollte.

Jedoch war das Wetter auf dem Weg so miserabel, dass wir unsere Pläne vom Strand und abendlichen Angeln am See ins Wasser warfen um nach Launceston zu fahren, wo wir ein warmes Hostel suchen wollten.
Kurz vor Launceston besuchten wir noch eine Saucefactory, wo wir einen Gutschein hatten für 55g Sauce unsere Wahl.
Wir unterhielten uns einwenig mit der Verkäuferin und nahmen gratis kostproben zu uns, welche uns dann zum Kauf einer speziellen Tomatensauce motivierten, welche 6,50 AU$ gekostet hätte und damit relativ teuer war.
Aber wir bekamen sie geschenkt und die Frau wünschte uns frohe Weihnachten und erzählte uns, dass ihre 4 Kinder im Ausland auch immer gut behandelt wurden und sie dies nun auch tut.
Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sich auch das Wetter in Halb bedeckt / Halb sonnig gewandelt, was eigentlich perfekt für unser eigentliches Vorhaben gewesen wäre.
In Launceston, fand sich kein wirklich gutes Hostel, 2 waren über stinkigen Pubs, eins war ganz angenehm, wurde aber von einem alten Mann geführt, so entschieden wir uns für den günsitgeren Caravanpark und wollten unsere Tomato Relish Sauce mit Kangurufleisch testen.
Als wir am kochen waren, stellten wir fest, dass es auch hier wiedermal ziemlich betrunkene Leute am zeitigen Abend gibt, welche uns aber unsere superleckeres Essen nicht verderben konnten.

Am Montag schauten wir uns dann das Harley Davidsonmuseum an und lasen gespannt die ganze Geschichte des Unternehmens durch, was sehr interessant war.
Danach ging es Richtung Devonport, jedoch mussten wir nochmal kurz nach Wynard, wo ich meine Festplatte im Infobüro liegen gelassen hatte, die Australier sind wiedermal viel zu nett und hatten meine Adresse von der Festplatte rausgesucht und wollten sie mir schon nach Deutschland schicken. Am Abend schliefen wir dann direkt neben der Zufahrt zur Fähre, so dass wir uns früh um 6:30 Uhr schon anstellen konnten um zu Frühstücken, bis dann auch für die Autos geöffnet wurde.

Die Überfahrt haben wir mit Filmgucken im Schiffskino verbracht und PC spielen.
Als wir dann am Dienstag Abend im bewölkten Melbourne ankamen, beschlossen wir uns nurnoch auf einen Gratisparkplatz zu chillen und zu schlafen um dann heute in einem Hostel einzuchecken.

Nachdem wir mehrere ausgebuchte und überteuerte Hostels durchsucht hatten, fanden wir eines, welches noch Zimmer frei hatte.
Das Hotel Bakpak, welches viel zu riesig ist.
Da wir bis um 2 mit Einchecken warten mussten, schlenderten wir wiedermal durch die Stadt.
Da es kein Abendbrot und Frühstück gab, stellte Subway uns wieder einmal ein sehr delikates Mittagessen.
Ich habe mir nun noch 24h Internet zugelegt für 15 AU$, und werde es sicher auch min. 6h nutzen, das normale Inet kostet ca. 4 AU$/h.

Morgen geht es dann nochmal zu einem Stadtspaziergang um die Stadt zu sehen und am Abend gibt es dann vielleicht ein romantisches Dinner zu Zweit im Melbourne 360° wo man die ganze Stadt sehen kann, mal sehen was diesmal unsere Planung über den Haufen wirft, wie man ja sieht, lässt sich in Australien schlecht planen.

Persönlicher Eindruck Tasmaniens.

Also Tasmanien ist sicher für jeden Motorradfahrer und Wanderer ein Paradies.
Die Landschaft spiegelt, eigentlich die ganze Welt wieder, sicherlich besonders, wenn man verschiedene Jahreszeiten erleben darf und sowieso ein Naturfreund ist.
Allgemein gibt es hier mehr Sehenswertes im Naturbereich, als im städtischen Bereich.
Sonst ist es eigentlich wie Australien von der Kultur und den Menschen, vielleicht einwenig schlanker.
Das Wetter ist auch sehr deutsch aber immer windig und teilweise etwas regnerisch,
Interessant ist, dass in Tasmanien überall alles andersviel kostet, das Benzin von 100 - 119 Cent und selbst Bananen kann man mit Glück für 1,5 AU$ anstatt 3,5 AU$/kg kaufen, dieses Beispiel lässt sich auch in ähnlicher Weise auf Birnen, Äpfel und Nektarinen übertragen, welche wir an verschiedenen Stellen besonders billig entdeckt hatten und meist auch zugeschlagen haben.

Das haben wir bereist. Damit es etwas größer wird, draufklicken.^^


Endlich auch ein paar Bilder.

Freitag, 12. Dezember 2008

Inselabenteuer


Nachdem wir Queenstown verlassen hatten, welches ich ungefähr so sehr verabscheue wie manch anderer Griffith, fuhren wir weiter Richtung Südosten, unterwegs hielten wir an verschiedenen Lookouts und Wasserfällen an um dann zu unserem Hauptziel des heutigen Tages zu gelangen.
Dem Mount Field National Park, wo wir uns die Russel Falls und die Horseshoe Falls ansahen und wiedereinmal lange Wanderung genossen.
Am Abend kamen wir dann in New Norfolk an, wo wir endlich wieder ein Woolworth entdeckten, da wir lange keine gute EInkaufsmöglichkeit (Woolworth; Coles) gesehen hatten, nutzen wir dies gleich um uns leckeres Fleisch und Beilagen für ein delikates Abendmahl zu besorgen, welches wir dann in einem Caravanpark zu uns nahmen, was nach dem vielen Bushcamping sehr angenehm war.
Dort trafen wir auch zwei Rentner aus Jena, mit denen wir uns kurz unterhalten hatten.

Am nächsten Tag ging es in den Südwesten Hobarts, also auch den Südwesten der Insel um dort verschiedene Ziele anzusteuern, jedoch erhielten wir auf halber Strecke die Information, dass alles was wir uns ansehen wollten sehr teuer ist, so dass wir umdrehten um uns auf den Weg nach Tasmania Peninsula zu machen, welches im Südosten Tasmaniens liegt.
30 Kilometer vor unserem Ziel machten wir halt, um beim Bushcamping wieder den Tag ausklingen zu lassen, da hier ein schöner Strand, die Sommersbay war, welche von den Gezeiten sichtbar beeinflusst wurde.

Zeitig ging es dann am nächsten morgen auf nach Port Arthur, welches eine ehemalige Strafkolonie war, welche man heute nurnoch als Ruinen und Nachbauten, für teures Geld betrachten konnte, was uns aber vorher nicht bewusst war.
So sahen wir uns auf dem Weg zu Port Arthur, verschiedene natürliche Sehenswürdigkeiten an, bevor wir für umgerechnet 12 Euro in den Tasmanien Devilpark gingen, wo wir uns verschiedenste Tiere ansahen und auch die eigentliche Attraktion Tasmaniens sahen, den Tasmanien Devil und sie sogar beim fressen beobachten konnten, dort traf man auch wieder auf Deutsche Urlauber, so ging es weiter auf der Reise nach Port Arthur.
Dort angekommen war es leider nicht ganz so interessant wie gedacht, da die Ruinen, so für Touristen zugänglich gemacht wurden, dass man kaum ein Foto machen konnte wo nur Ruinenteile zu sehen waren.
Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Hobart, wo wir nach billigen Hostelplätzen suchten und in 4 Hostels nicht wirklich etwas guenstiges fanden, so dass wir uns für Freitag etwas reservierten um wieder im Auto zu schlafen, uns aber zumindest noch vorm schlafen ein Essen beim Thailänder gönnten.
Hier in Hobart wollten wir auch erstmal einwenig bleiben, da wir nun innerhalb von 7 Tagen knapp 1800 Kilometer gefahren sind und es hier Zivilisation gibt und auch einige Attratkionen.

Am Freitag ging es dann auf Tour durch Hobart, welche uns durch unseren tollen Guide den Lonly Planet sehr leicht gemacht wurde. Die Tour sollte 3h dauern, jedoch durch unseren Ausgiebigen Museumsbesuch wurden es knapp 5h.
Danach setzten wir uns in ein Cafe und genossen eine Heiße Schokolade und einen Vanilla Chai Cappuchino um dann bei Woolworth genug Zutaten zu kaufen um das Thai essen gleich variiert nachzukochen und um Frie und Tom anzurufen.
Ja und nun sitzen wir mitten um CIty Hostel von Hobart und lassen den Abend gleich mit schönem selbstgemachten Thaiessen und 3 Bier ausklingen zu lassen.

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Schnee im Sommer



(Leider ist es uns durch das langsame Internet nicht gegoennt in irgendeiner Weise Bilder hochzustellen, so geduldet euch noch einwenig, oder auch etwas mehr. :) )

Nachdem wir am Sonntag noch mit ein paar kleinen Zwischenstationen, dann am frühen Abend in Stanley angekommen waren, haben wir uns ein lauschiges Plätzchen zum schlafen mit Aussicht auf die verschiedenen Buchten und am Fuße des Highlights Stanleys gesucht, der Nuss.
Dort wachten wir auch früh am Morgen um 6:00 auf um dann erst einmal aus Mangels an Frühstück den steilen Aufstieg auf die Nuss zu wagen, wo uns ein sehr schönes Panorama erwartete und einige Wallabies die auf den Wegen gerade frühstückten.
Nach ca. 1,5h waren wir auf und abgestiegen und hatten das Plateau einmal umrundet.
So ging es gegen 8 Uhr Richtung Dip Falls, Waratha Falls um dann in den Cradle National Park die Berge zu bewundern.
Die ersten beiden Stationen erforderten nicht viel zeitlichen Aufwand, jedoch hätte man eigentlich Tage im Cradle National Park verbringen können.
Man genoss die frische Bergluft und wagte sich auf den steilen Aufstieg zum Marrion oder Marriot Lookout (Name nicht mehr ganz im Gedächtnis).
Von unten hatten wir bereits gesehen dass auf dem Mount Cradle Schnee liegt, jedoch war der Tag zu Kurz um den 3-4h Aufstieg noch zu schaffen, so hofften wir dort auch einwenig Schnee zu finden.
Als wir dann oben angekommen waren, genossen wir erstmal die Aussicht, um uns dann in Richtung Schnee zu bewegen, welches nicht unermesslich viel war. Aber ausgereicht hätte um vielleicht einen kleinen Schneemann zu bauen.
So liefen wir ca. 15 Minuten weiter, bis wir einige größere Stellen in Griffreichweite hatten, welches wir auch gleich nutzen um ein Foto zu machen.
Welches beweisen soll, dass es auch im fast Sommeraustraliens Schnee gibt und dass manch anderer hier was verpasst. ;)
Auf dem Rückweg, wo schon ganz langsam die Dämmerung bald beginnen sollte, trauten sich dann auch die Wallabies und Wombats raus, welche am Wombat Pool 1h vorher nicht zu finden waren.
Diese liefen dafür aber total tapsig und ohne wirklich Notiz von uns zu nehmen über die Straße, wo wir auch promt unser Auto einfach stehen liesen um ein Paar Fotos aus 2m Entfernung zu machen.
Auf der weiteren Fahrt begegnete uns kurz vor der Ausfahrt des Parks, ein Auto mit Warnblinklicht und eine Familie, welche am Straßenrand etwas beobachtete und uns heranwinkte.
Wir hielten ebenfalls an und erblickten, ein kleines Echidnas (Stachelschwein) Baby, welches ebenso tapsig, wie der Wombat am Wegesrand entlangtapste um seinen kleinen Rüssel alle 5cm in die Erde zu stecken um irgend etwas essbares zu finden.

Nach dieser sehr unerwarteten Begegnung, ging es dann Richtung Queenstown, wo wir noch 2 eher unspektakuläre Dämme mit ansahen um dann in der Hoffnung, dass unser sehr knapp kalkuliertet Tank ausreichen würde in Queenstown anzukommen, um dort Nudeln zu kochen und dann zu schlafen.
Heute Früh ging es dann gegen 8 Uhr raus, um zu Frühstücken, und fix ins Internet zu gehen um euch die neusten News zu berichten.
Das Wetter ist weiter ein heikler Sonnen/Wolkenmix, mit Zwischenzeitlichen Schauern, Wobei dies hier in Queenstown eher von Regen abgelöst wurde, aber wir hoffen auf besseres Wetter, da der Westen Tasmaniens für deutlich mehr Regen bekannt ist.
Es ist übrigens ziemlich verblüffend, dass man hier in Queenstown in der Bibliothek hinterm Mond lebt, Notebooks, sind hier eher nicht bekannt, genauso wie man sich über Wireless LAN wundert, oder erstmal fragt was ein USB Port ist.

So und heute geht es dann Richtung Südosten Tasmaniens, Richtung Hobart.

Sonntag, 7. Dezember 2008

Spirit of Tasmania

Nun sind wir weg aus Griffith, ein ganzes Stück.
Wir haben unsere letzte Arbeitswoche beendet, es gab nicht viel neues zu berichten, uns wurden ein paar neue Aufgaben zugeteilt, an manchen Tagen und vor meinen Augen wurden 2 Vögel, einfach aus einer Dachrinne gesprizt und ihnen der Hals umgedreht.
Sonst musste nurnoch bei den alten Ställen ein Vorhang abmontiert werden von der Außenwand, welches sich als sehr Zeitintensiv erwies, da man nach knapp 1 Tag Arbeit immernoch 2h gebraucht hätt, für eine Außenseite.
Hannes wurde auch an unserem letzten Arbeitstag von mir ausversehen kalt geduscht, da ich nicht auf meinen Schlach geachtet hatte, welcher genau in seiner Richtung sprizte.
Aber naja es war Freitag und einer der Wärmsten Tage überhaupt mit bereits 32 Grad um 10.

Sonst gab es auch nichts neues unser Mittagessen wurde auf SUbway umgestellt (3x diese Woche) und im Fernsehen kam die 4.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Staffel von Prison Break, welche von mir erst weggeschalten wurde, doch mein Wille dann zu schwach war um zu warten und ich schon 2 Folgen gesehen habe, während Hannes stark genug war einfach zu schlafen.

Shane teilte uns mit, dass wir Samstag und Sonntag nicht arbeiten müssten, wie wir es eigentlich gedacht hätten.
So beschlossen wir uns diese Nacht auf nach Melbourne zu machen um Samstag in der Früh dort anzukommen.
Also wurde alles organisiert.
Wir wollten erst Tickets buchen, was aber für eine Fahrt uns fast erschlagen hätte, da 2 Personen + Auto knapp 600 AU$ gekostet hätten und wir mit maximal 800 für uns Beide hin und zurück gerechnet hatten, also beschlossen wir dann vor Ort zu buchen.
So packten wir unsere Sachen grob zusammen und legten uns dann kurz nach 23 Uhr schlafen um 3:30 Uhr nachts wieder aufzustehen.
Alles hat perfekt funktioniert und 5:40 Uhr konnten wir uns auf die 460km und 6h 20 Minutenlange fahrt machen, somit lagen wir perfekt im Zeitplan.
Kaum unterwegs stellten wir schnell fest, dass wir nur knapp 5h brauchen würden.
Das Benzin wurde auch immer billiger, so dass wir für 99,7 Cent pro Liter tanken konnten, was somit mehr Liter im Tank als Geld bedeutete, wann hat dies ein Autofahrer letztesmal in Deutschland gesehen?

11:45 kamen wir dann an der Grenze Melbournes an und mussten in einem kleinen Baustellenstau warten bis uns Einlass in die Stadt gewährt wurde.
Wir suchten uns danach ein wenig den Weg zur Fähre und holten unsere Tickets und liesen das Auto auf einem Gratisparkplatz um dann mit der Bahn in die Stadt zu fahren.
Dort saßen wir im Park, und schauten uns die Stadt und die vielen Geschäfte an. Da wir knapp 5h bis zum Beginn des Boardings Zeit hatten.

Im Lonely Planet haben wir gelesen, dass die Melbourner ihre Stadt so lieben, dass sie sogar ihr Wetter verteidigen, welches innerhalb einer Stunde von total sonnig in totaler Regen umschwanken soll, wir hatten das Glück dies zu erleben, was hier in Tasmanien in den letzten 7h auch nicht viel anders war, nur mit weniger Regen.
18 Uhr waren wir dann auch wieder am Auto und wollten losfahren um an Bord zu gehen aber...
Oh Nein!
Es machte nichtmal den Hauch eines anscheins, dass irgendetwas anspringen wollte und wir hatten nurnoch etwas mehr als 1ne Stunde Zeit.
Wir klapperten, dann alle nahen Häuser mit Autos ab bis wir nach 10 Minuten jemand fanden der uns Starthilfe gab und die kaum noch sichtbar leuchtenden Lampen unseres Autos bemerkte, welche uns garnicht aufgefallen waren.
So ging es dann auf die Fähre. Wo wir scheinbar unendlich lange warten mussten bis wir den ganzen Eincheckkram erledigt hatten.
Wir schauten uns dann noch Baby Mama im Fährkino an, welcher ein Durchschnittsfilm war und wollten dann noch Hellboy 2 sehen, jedoch waren wir zu müde, so dass wir Vorzeitig das Kino verliesen (war ja kostenlos).
Am nächsten morgen hieß es dann 6 Uhr geweckt werden, um 7 Uhr von Bord zu gehen.

Nun waren wir angekommen in Tasmanien.
Als wir in Devonport das Schiff verliesen, was ebenfalls ewig dauerte, fuhren wir ein Stück um anzuhalten und uns einen Kopf zu machen, was wir uns ansehen wollen und waren schon nach den knapp 1km Fahrt hellauf begeistert wie grün hier alles ist und wie akkurat und gepflegt jeder Zipfel Feld und Gras aussieht.
Wir erkundigten und sahen uns kurz um und fuhren dann nach Westen um heute mindestens bis nach Stanley zu kommen.
Jedoch hielten wir in jedem Ort an um dort am Sand/Steinstrand Muscheln und Kleinsttiere zu suchen oder einfach nur um uns eine Attraktion der natürlichen Wunder Tasmaniens anzusehen.
Nun haben sind wir in Wynyard und schreiben fix unseren Blog bevor hier die Klippen angesehen werden und es dann weiter geht.

Bilder sind leider hier nicht hochstellbar, da dieser Computer des Informaiton Office keinen Javaplater hat oder etwas anderes fehlt somit folgen sie bald, sind aber zumindest schon sortiert.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Wo ist mein Tuerchen?

Ja, wir leben noch, auch wenn wir ein paar Tage nichts von uns hoeren lassen. Hier erlebt man naemlich einiges, doch wir schreiben lieber einen Blogeintrag, weil wir Lust dazu haben und nicht weil wir es als Pflicht sehen. Die letzten Tage waren jedenfalls so ereignisreich, dass man eher selten Zeit gehabt hat, sich zurueckzuziehen und den Blog zu aktualisieren.

Nachdem wir uns die ersten drei Tage eher weniger um einen Job gekuemmert haben, beschlossen wir Mittwoch Abend am Freitag einen RSA-Kurs zu belegen. Dieser dauert sechs Stunden und das am Ende ausgehaendigte Zertifikat ist die Vorraussetzung, um in Clubs, Cafés oder Restaurants zu arbeiten, von denen es in Syndey ja nur so wimmelt. Donnerstag Morgen standen dann zwei Studenten im Rezeptionsbereich und fragten in die Runde, wer denn einen Job haben wolle und zehn Sekunden spaeter waren sie umzingelt von Backpackern. Auch Tom und ich haben uns in die Liste eingetragen und wurden fuer Montag zu einem Interview eingeladen. Bei diesem Job geht es um das abschließen von Spendenvertraegen fuer Amnesty International und wird nicht wie ueblich nur nach Promision, sondern auch pro Stunde bezahlt. Am Nachmittag wollten wir dann das RSA-Gebaeude suchen, um uns fuer einen Kurs am naechsten Tag einzutragen. Doch irgendwie wollte das Schicksal nicht, dass wir es finden, denn keiner konnte uns genau sagen, in welchem Gebaeude man denn nun genau dieses Zertifikat erlangen kann. Somit beschlossen wir auf diesen Kurs zu verzichten, legten unser Augenmerk auf die CV's, die wir noch schreiben mussten und taten damit genau das Richtige. Denn am Abend erfuhren wir gleich aus zwei Quellen, dass dieses RSA-Zertifikat sich als ziemliche Geldverschwendung herausgestellt hatte. Der Markt scheint in dieser Richtung anscheinend gerade ueberflutet zu sein.

Trotz dieses einen Gluecksgriffes saßen wir Freitag Mittag dann ziemlich deprimiert im TV-Room, denn die Jobaussichten sahen echt nicht gut aus. Doch dann kam Josh, einer der Hostelangestellten in Zimmer uns fragte in den Raum, ob jemand nicht Cash-Work fuer eine Umzugsfirma machen wolle. Da ich der einzige der 20 Leute in dem Raum war, der sich anscheinend von dem Simpsons-Programm loesen konnte und Tom ins essen vertieft war saß ich eine Stunde spaeter mit einem Iren aus unserem Zimmer und mit Izy, dem Inhaber des Umzugsunternehmen, in einem kleinen Truck und fuhr durch Sydney.
An Gehalt gab es 15$ die Stunde bar auf die Hand und an Arbeit gab es soviel, dass ich noch bis Montag fuer ihn arbeiten haette koennen. Doch da nicht nur ich knapp bei Kasse war, uebernahm Tom ab Sonntag meine Arbeit. Ich kann nur sagen, dass wir ziemliches Glueck hatten. Denn waeren wir am Freitag zu dem RSA-Kurs gegangen, haetten wir diesen Job verpasst. Und er hat nicht nur ein bisschen Geld mit sich gebracht (fuer mich 250$, fuer Tom 195$), sondern auch eine Connection hier in Sydney, ueber die wir evtl. an neue Jobs oder eine Unterkunft ueber Weihnachten kommen, die nach unseren bisherigen Quellen einfach nur immens viel kostet.

Da Tom die letzten beiden Tage arbeiten war, musste ich mich selbst beschaeftigen, was sehr foerderlich fuer mein Englisch war. Gestern war ich passend zum ersten Advent erstmal mit ein paar Leuten aus unserem Hostel am Bondi Beach. Gigantische Wellen. Unmenschlich viele Leute. Und nachdem ich unter einigen Anstrengungen einer Schwedin, einem Ami und zwei Franzosen erklaert habe, wie man das Kartenspiel 'Neger' spielt, hatten wir fuer den Rest des Sonntages eine Beschaeftigung. Heute war nun der erste Dezember und waehrend es in Deutschland bestimmt schon seit einem Monat in jedem Laden Adventskalender zu kaufen gibt, habe ich in ganz Sydney keinen einzigen gefunden. Nicht mal in dem Australischen Aldi und das ist die Sache, die ich ehrlich gesagt ziemlich schwach finde. Das Jobinterview, welches ich also heut ohne Tom, aber dafuer mit Sheela, einer Raumgefaehrtin aus unserem Hostel absolvierte, lief ganz gut, doch man hat wieder hautnah mitbekommen, dass die Englisch-Natives bei solchen Communication-Jobs klar im Vorteil sind.
Tom ist gerade nach Hause gekommen und wir werden jetzt Nudeln kochen, mit einer schoenen Soße und richtigem Reibekaese, den wir uns bereits vor Tagen geleistet haben, jedoch noch nicht dazu kamen ihn zuzubereiten.

Wir wuenschen euch eine schoene erste Adventwoche und ich werde versuchen hier irgendwo einen Adventskalender aufzutreiben, um wenigstens ein bisschen in Weihnachtsstimmung zu kommen.



Nachtrag des gerade erst eingetroffenen:

Da Frie keine Lust hatte, bzw. schon den Rest des Blogs geschrieben hat, werde ich einmal genauer Bericht ueber unseren 'part time job' berichten.
Wir arbeiten fuer die kleine Umzugsfirma 'Kangaroo Moving' die aus einem kleinen Truck (den Izy fuer schlappe 250$ gekauft hat), ein bisschen Organisation und Izy, unserem Tuerkischen Arbeitgeber, der seit 34 Jahren in Sydney lebt besteht.
Izy beschaeftigt schon seit Jahren stets Backpacker, da diese billigen und gute Arbeitskraefte darstellen.
Am Vortag wird sich ein Treffpunkt ausgemacht, der bisher zu 75% das McDonalds gegenueber unseres Hostels war. Anschliessend geht es dann im kleinen Umzugstruck zum naechsten Kunden, die meistens Schwul sind, Izy mag Schwule als Kunden sagt er, die haben immer Geld.
Schon auf der ersten Fahrt im Truck bekommt man mit, dass unser Arbeitgeber ziemlich wahrscheinlich vor vielen, vielen Jahren seine Hupe geheiratet hat. Er verbringt die meiste Zeit beim Fahren damit, den schoenen Frauen hinterher zu hupen (die es hier nebenbei wie Sand am Meer gibt).
Beim Kunden angekommen wird sich zunaechst die Hand gereicht und danach die zu transportierenden Gegenstaende inspiziert. Ist das erstmal erledigt geht es dann an die eigentliche Arbeit... Moebel schleppen... was mich nicht zuletzt an meine Jahre im Taeubchenweg 1 erinnert.
Mit den Moebeln beim Truck angekommen wird alles verstaut und Tetrismaessig in den kleinen Truck gepackt und verletzliche Gegenstaende in eine der X-Tausend Decken eingewickelt.
Ist das einmal getan geht’s logischerweise wieder auf zu einem lustigen Kurztrip durch Sydney indem man einigen von der Stadt zu sehen bekommt, Izy ein bisschen Deutsch beibringt und einiges zu lachen hat.
Beim neuen Wohnort des Kunden angekommen heisst es dann, wie schwer zu erraten diesmal hoch, statt runter tragen, was mich nicht zuletzt auch an meine Zeit im Taeubchenweg 1 erinnert, ich habe mich dabei auf eine komische Art und Weise irgendwie Zuhause gefuehlt (Mutti weiss schon was gemeint ist).
Von der Australischen Arbeitseinstellung bekommt man wieder einmal einiges mit, so arbeitet man wieder einmal zu schnell fuer den Arbeitgeber und wird mehrmals mit langsam oder slow ermahnt, nicht so eine Hektik zu machen. Man braucht ebenfalls kein tolles Werkzeug um alles zum Laufen zu bringen, alles was man braucht ist eigentlich Klebeband, ein Sackkarre, viele Decken und Seile. So werden eben ein paar kurze Seile aneinander gebunden und anschliessend ein Bett, dass nebenbei in Decken eingewickelt ist einfach mal an der Hauswand entlang in den dritten Stock gezogen, da es nicht durch die kleine Treppe des teuren Apartments passt.
Die Arbeit ist anstrengend, aber nicht schlecht bezahlt und macht uns beiden bisher eigentlich Spass.
Jedoch tritt ein Problem auf, Izy braucht nicht jeden Tag einen dritten Mann, da er bereits einen Iren beschaeftigt, den er eigentlich die ganze Zeit nur runterbuttert, da er manchmal ein bisschen laenger braucht um Dinge zu realisieren. So muessen wir nun warten, bis Liam einmal keine Lust hat zu arbeiten, oder ein dritter Mann von Noeten ist, was jedoch keineswegs schlecht fuer uns ist, da wir so genug Zeit haben um uns um einen richtigen Job zu kuemmern.

Essen ist fertig.

Jetzt wuensche auch ich euch im Namen von uns Beiden auch nochmal eine schoene Zeit bis zum naechsten Blogeintrag und lass es mir schmecken (ruft mich mal, wenns bei euch 11:00Uhr ist).