Montag, 29. September 2008

Ab in den Süden

Es ist nun 23:50 Uhr, was bedeutet, dass bei uns noch Montag ist und in 10 Minuten der Dienstag eingeläutet wird. Dies wird der Tag werden an dem wir Brisbane verlassen werden, sicherlich nicht für immer, aber wir schätzen schon, dass es mindestens 8 Wochen dauern wird bevor wir zurückkehren.
Gerade eben haben wir uns noch mit einem oder mehreren Abschiedsjugs, sowie einer unterschiedlich hohen Anzahl von Wodka-Lemonade, vielleicht nicht gebührend, aber auf jedenfall gut von den Kiwi's und anderen Mitbewohnern verabschiedet.
Wir werden uns morgen mit unserem Van aufmachen, um an der Ostküste entlang, Richtung Sydney zu fahren.

Nach Griffith ist dies zwar nicht wirklich der kürzeste Weg, aber es ist sicherlich derjenige, welcher uns mehr Möglichkeiten bietet, da wir uns dort ein bessere Panorama erhoffen und es viel größere, neue Städte zu entdecken gibt, als im Outback.
Allgemein müssen wir erst am Montag dort sein, wo wir uns einen Job in einer Weinfabrik erhoffen oder zumindest durch Fruitpicking Geld verdienen können.
Eine genaue Route ist nicht festgelegt, jedoch haben wir einen groben Plan.
Auf dem Weg morgen werden wir sicher auch etwas ins Outback müssen, da wir noch versuchen wollen, dass uns eigentlich nichtmehr zustehende Kindergeld doch zu erhalten, über diese Zeit wo wir hier sind.
Deshalb fahren wir morgen sicherlich über Beaudesert nach Kooralbyn zu der Schule, welche ich vor 2 Jahren einmal für 1 Monat besucht habe und werden schauen, was der Direktor für uns tun kann. Wir denken, dass wir morgen auch nochmal über Nimbin fahren werden.
Das Museum anschauen und vielleicht ein paar Kekse kaufen, denn vor so einer langen Zeit die uns bevorsteht in Griffith sollte man gut gewappnet sein.
Theoretisch müssten wir auchnochmal in Ballina halten wegen der Autoumschreibung, jedoch denken wir das dies auch in einer nächstgrößen Stadt geht und wir so nicht unnütz ein Hostelzimmer in NSW bezahlen müssen.
Von den letzten 2 Tagen gibts nicht, viel zu berichten, außer, dass wir am Samstag Abend noch mal das Nachtleben bis früh um 4 Uhr in einer Diskothek ausgekostet haben und heute noch fix für eine Nacht in ein 6er Zimmer umziehen mussten, da unsere betten bereits wieder vergeben waren.

Das war es dann wiedermal von uns.
Bleibt gespannt und bis demnächst.

P.S. Wir haben übrigens heute, die 1111 Besuchermarke geknackt. Dankeschön!

Freitag, 26. September 2008

"Dein Freund und Helfer" / Ab ins Grüne


Es sind wieder 2 Tage vergangen.
2 Tage, welche vielleicht bis hierhin mit zu den spannendsten zählen und den besten Stoff für einen Blogeintrag bieten.
Unser Donnerstag begann eigentlich wieder ganz normal, wir haben gefrühstückt, Karten gespielt und sind irgendwann am Nachmittag in die Stadt gegangen.
Dort haben wir überprüft ob nun auch Hannes, Frie und meine Geldkarte und TFN da sind... und man mag es kaum glauben sie waren es, bei Hannes sogar doppelt.
Danach ging es noch etwas essen und wieder back ins Hostel.
Wir haben auch ein paar neue Deutsche kennen gelernt, unter anderem Annabel, welche mit auf den Bildern zu sehen ist und welche uns von einem guten Job in Griffith, ca. 1200km südlichwestlich von Brisbane erzählt hat. Dieses Angebot werden wir jetzt erstmal verfolgen und schauen, was sich ergibt.
Am Abend wollte sich eine Freundin von Frie, welche auch aus Leipzig stammt mit uns treffen. Wir hatten auf dem Zimmer schonmal angefangen ein wenig Alkohol zu konsumieren.
Einmal kam einer der Hostelmitarbeiter durch das Zimmer und hat nicht viel mitbekommen, nach einer weile kam er und ein anderer nochmal und haben unsere Becher samt Inhalt mitgenommen, jedoch nicht mehr und uns gesagt das wir das nicht dürfen und auch einwenig mit rausschmiss gedroht.
So entschlossen wir uns, in die Innenstadt zu gehen um Frie's Freundin zu treffen... gesagt getan Alkohol eingepackt und in der Haupteinkaufsstraße getroffen. Nun waren wir zu 8 da noch 2 Dresdnerinnen mit von der Party waren sowie Annabel welche uns schon den ganzen Abend begleitet hat.
Wir wollten uns an einen Bootssteg setzen, jedoch war dieser geschlossen, so das wir unter dem Highway nahe einem Radweg saßen, welcher Abends fast nicht befahren war aber durch Kameras beobachtet wurde.
Dort saßen wir dann eine Weile und tranken unseren schönen Alkohol. Die beiden Dresdnerinnen gingen nach einer Weile in einen Club.
So saßen wir dort zu 6 bis kurz vor 1 Uhr 3 Polizisten vorbeikamen.
Sie sagten uns das wir Alkohol in der Öffentlichkeit getrunken haben, was verboten ist und nahmen und ca. 15 Minuten tierisch in die Mangel, kontrollierten unsere Passports, die nicht jeder von uns dabei hatte. Wir boten ihnen zwar unseren Deutschen Ausweiß an aber da wurde uns noch gesagt das dieser sie einen Scheiß interessiert.
Uns hat das Herz geblutet, als sie ca. 0,5l Rum, fast 1 Flasche Martini, und (Absolut)Wodkacola weggegossen haben.
Nun bleiben nurnoch meine 1,5l Jim Beam... welche wir uns sparsam einteilen müssen.
So mussten wir ihnen zum Auto folgen und wurden in einem Monster aus Stahl mit 2 getrennten Kabinen, wie Schwerverbrecher, zu unserem Hostel abtransportiert, was natürlich viele Schaulustige, die gerade draußen standen interssiert hatte. Kaum ein Bein aus dem Wagen getan, wurden wir angeblafft, dass wir uns zumindest bedanken könnten. Sie erzählten noch irgendwas von 75 AU$ Strafe, wo wir uns aber nicht sicher sind, dass wir diese wirklich erhalten haben oder ob es nur ein Hinweis war, was es das nächste mal kostet. Weiterhin gaben sie uns den Hinweis, dass sie heute noch gnädig waren, da sowas auch mal mehrere Wochen Gefängnis bringen kann, was sie auch jederzeit machen könnten.
Allgemein wollte sie eigentlich, nur uneingeschränkte Dankbarkeit von unsere Seite sehen und uns zeigen wie toll man seine von der Politik erhaltene Macht nutzen kann. Es machte zumindest ganz den Eindruck.
30 Minuten später sind wir dann auch ins Bett.
Allgemein ist uns hier schon häufiger aufgefallen, dass hier der Lieblingssatz wie folgt lautet: It's the law! (So will/sagt es das Gesetz)

So und nun zum Freitag, nach einem gemächlichen Start in den Tag war geplant gegen 11 Uhr in den 110km entfernten Springbrook National Park zu fahren. So machten wir uns auf gegen 12:30 Uhr waren wir auch angekommen und haben die schönen Aussichtspunkte und die Naturgenossen und waren sogar mal im eiskalten (sicher so um die 12 Grad), frisch vom Wasserfall gefallenen Wasser baden und sind sage und schreibe heute mit allem drum und dran sicher 20km gelaufen. Danach sind wir mit tierischem Hunger zur Gold Coast gefahren, um dort was zu essen und um Annabel auch mal ein wenig die Stadt zu zeigen. Es war durch Zufall ein kleine Marktstraße direkt an der Strandpromenade eröffnet, so das wir dort einwenig herumschlenderten. Bevor dann nach Hause fuhren.
Somit, war dieser ruhige Tag dann das Jing zu unserem gestrigen abendlichen Jang.
Eigentlich wollten wir heute Abend noch in eine Diskothek aber in Anbetracht der Tatsachen, denken wir das morgen der bessere Zeitpunkt dafür ist.
So das war es dann mal wieder von uns.
Danke an all unsere treuen Fans und fleißig weiterkommentieren.

Donnerstag, 25. September 2008

Im Osten nichts Neues

Einige Tage sind nun seit unserem letzten Blogeintrag vergangen. Es gab nicht viel neues zu berichten, darum haben wir ein wenig gewartet - das erhöht eure Vorfreude und macht unsere Einträge länger. Eine merkwürdiges Ereignis war, dass wieder einmal Tom die australische Extrawurst ist: nicht nur, dass er in Deutschland als einziger von der australischen Regierung einen Brief per Airmail bekam, nein, auch hier ist er wieder die Ausnahme, denn nur er hat die TFN (Steuernummer) und die Bankkarte erhalten, auf die wir geraume Zeit gewartet hatten. Denn bei uns 3 waren zufällig Fehler in der Adresse (zumindest ist das der Grund warum wir die Bankkarte noch nicht haben, bei der TFN müssen wir uns noch informieren).
Uns geht's weiterhin gut. Schade ist nur, dass wir eventuell nicht mehr bei Superart arbeiten werden. Einerseits lassen sie sich sehr viel Zeit mit der Lieferung neuer Bilder, andererseits sind noch sehr viele Rahmen übrig. Wir können uns im Moment einfach nicht sicher sein, wie es mit denen weitergeht. Montag war unser letzter Arbeitstag. Wir haben unsere erste Zahlung erhalten und sind soweit zufrieden. Während wir auf die Benachrichtigung von Lauren (unsere Kontaktperson) warten, kümmern wir uns schon um neue Jobs. Es gibt ein relativ großen Pool aus dem man auswählen kann. Die Jobclubs in Hostels erleichtern die Suche. Im Moment haben wir einen Job bei einem Festival im Auge und einen bei einer Firma, wo man kräftiger anpacken muss. Dafür brauchen wir aber eine sogenannte Bluecard, sowie Arbeitssachen (die nicht gestellt werden). Bevor wir uns diese Sachen zulegen, wollen wir uns aber noch diese Arbeit genauer anschauen, immerhin wissen wir so gut wie gar nichts darüber. Bis diese Telefonate und Treffen erledigt sind genießen wir das australische Leben: liegen in der Sonne, lesen, gehen einkaufen, spielen fast den ganzen Tag Skat oder Doppelkopf, trinken unser Bier im Fiddler's Elbow und und und. Eine schöne Abwechslung zu dem, was wir vor langer langer Zeit in der Schule machen mussten. Während dessen lesen wir gierig eure Kommentare (die nebenbei gesagt, nie zu viele sein können).
Das war Hannes' Kommentar für die nächste Zeit. Gruß von uns allen aus dem (gerade) sonnigen Australien. Schreibt weiterhin die Seite voll oder schreibt uns E-mails (wovon die auch immer handeln, schreibt was euch bewegt und was ihr macht - da wir leider von euch ziemlich wenig erfahren)
Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage.

Sonntag, 21. September 2008

Chillen mit Kangurus und Co.



Gestern war Samstag das hieß echtes Wochenende... Unser einziges Ziel heute war zum Koala Sanctuary zu gehen, was man vielleicht mit unserem Wildpark vergleichen kann oder mit einem zu klein geratenen Zoo.
Gegen Mittag ging es nochmal in die Stadt einwenig Lebensmittel einkaufen, auf dem Weg trafen wir auch die Kiwi's (Neuseeländer), welche einen neuen Deutschen schon in empfang genommen hatten, welcher gerade in Brisbane angekommen war. Dieser war soweit ganz nett und so unterbrachen wir kurz unseren Einkaustrip. Hannes, Tom und Frie folgten den Kiwi's und dem Neuankömmling in einen Pub um ihr erstes Bier zu trinken, während ich dringend eine neue Kamerakarte brauchte, da ich meine alte irgendwie leicht lädiert hatte und so schonmal vorging um dies zu erledigen.
Alles erledigt ging es dann auch ins Koala Sanctuary, wo wir mit Kangurus, Koalas und Co. kuscheln konnten, sowie viele weitere australische Tiere betrachten konnten.
Auf der Rückfahrt besichtigten wir noch einen Aussichtspunkt, über welchen wir ganz Brisbane im Blick hatten.
Es waren eigentlich die touristischen Ziele, welche ich vor 2 Jahren hier am ersten Tag zu sehen bekam und welche ich als sehr sehenswert empfand.
Am Abend ging es dann noch Party machen, wobei dies für mich schon 1 Uhr zu Ende war während die anderen noch in die Clubs ziehen wollten, aber leider erst gegen 3 dort ankamen wo sie entweder wegen falschem Dresscode nicht reingelassen wurden (Pullover nicht erlaubt) oder einfach nur weil es nach 3 war und man nach 3 Uhr einen Club nicht mehr betreten darf ohne Stempel oder sogar auch nichtmehr raus darf, da man sonst nicht wieder reinkommt. So waren die 3 gegen 4 wieder zurück, sonst währen sie sicher erst gegen 6 oder 8 züruck gekommen.

Heute haben wir uns einfach nur ausgeruht am Pool gechillt und Einkäufe für unser heute geplantes BBQ besorgt, was aber dann durch die Entdeckung von Burgerfleisch in ein großes selbstgemachte Burgeressen verwandelt wurde, wonach jeder von uns nach 3 Burgern sich gefühlt hat, als müsste er aus der Küche gertagen werden, danach gings dann ans Kartenspielen und jetzt geht es gleich ins Bett, da morgen ja die Arbeit ruft, wenn es denn welche gibt!

Liebe Grüße von uns allen nach Deutschland!



Bilder vom Sonntag werden vielleicht morgen noch hier eingefügt.

Samstag, 20. September 2008

Verfehlte Ziele, die Odyssee





Gestern war Freitag, eigentlich ein Arbeitstag, aber da es kaum Arbeit gab in den letzten Tagen haben wir uns freigenommen um noch ein paar wichtige, organisatorische Dinge zu tätigen. So stand heute auf dem Tagesplan:
Hostel (unsere stinkende Kühltruhe säubern, etc.)
Brisbane (im Post Office Steuernummer und Geldkarte abholen)
Byron Bay (Auto Registrierung ändern) und
Nimbin (die gesetzesfreie Zone ansehen).
Aufgestanden um 7:30 Uhr machten Frie und ich uns auf die Kühltruhe zu reinigen, welche nach irgendwas undefinierbar ekligem gerochen hat. Nach einer Stunde war dies erledigt und es wurde zu viert gefrühstückt.
Gegen 11 Uhr gings dann los, kaum 15 Minuten später auf dem Highway fiel uns auf, dass wir nun vergessen hatten zum Post Office in Brisbane zu fahren... aber umdrehen wollten wir auch nicht so verschoben wir dies einfach auf irgenwann nächste Woche.
Unterwegs mussten wir noch eine Tankstelle suchen, was sich in Australien auch nicht immer als leicht rausstellte, allgemein sind Tankstellen hier teilweise sehr rar gesäht.
In Byron Bay angekommen, von welchem wir uns viel erhofft hatten, das fast jeder hoch gelobt hatte, waren wir eher enttäuscht... es wurde als besser als Surfers Paradies beschrieben, jedoch trifft dies vielleicht nur für Surfer zu, oder es schien einfach durch den wolkenverhangenen
Himmel nicht im vollen Glanz zu erstrahlen... so war es für uns eher ein Dorf, mit vielen kleinen Läden voller Accessoirs und Kleidung... jedoch nahmen wir uns trotzdem gut 1 1/2 Stunden um mal den Strand und einwenig die Stadt zu erkunden.
Unser eigentliches Ziel, die Änderung der Autoregistrierung, konnten wir hier leider nicht verwirklichen, da dies als nächstes im 40km südlichen Ballina möglich wäre.
So ging es weiter Richtung Süden über Lennox Head, wo wir auf einem Aussichtspunkt halt machten und ein paar Paragleiter beobachteten und ein wenig an der steilen Felsküste entlang wanderten und das Panorama genossen.
In Ballina, fanden wir dann auch nach etwas längerem suchen, ein Office, welches es uns ermöglichen würde, unseren Van auf uns umzutragen, jedoch, wurden wir auch hier wieder kurz vorm Ziel gestoppt, da wir keine feste Adresse, bzw. eine Rechnung von einem Hostel in NSW hatten. So hieß es dann Fahrerwechsel und auf im anfänglichen Schein der Dämmerung und großteils im Dunkel der Nacht nach Nimbin.
Die Route hatte bis Lismore gestimmt, aber irgendwie, waren wir dann doch vom Weg abgekommen und mussten dann eine, asphaltierte, aber schon sehr abgefahrene, mit vielen Schlaglöchern behafftete, total unbeleuchtete Outback-/Waldstrecke fahren(fast keine Schilder, nahezu keine Rückstrahler am Fahrbahnrand, kein Fahrstreifen). Auf dieser Strecke hatte auch die House und Technomusik ausgedient, anstelle ihrer trat die Stille und alle möglichen Horrorepisoden wurden erzählt, von Killern mit Mähdreschern die uns samt Auto direkt zerhäckseln, Zombiehorden, bewaffnet mit Mistgabeln, Fackeln und Äxten die uns vielleicht hinterherjagten, Kettensägenmördern, etc.
So wurde auch schnell mal eine Schule, zur Irrenanstalt deklariert, in welcher die Irren die Kontrolle übernommen haben könnten und nur auf uns warten. Ich glaube wenn ich dies weiter fortsetzen würde, dann würde das die Internetseite sprengen.
Nach 15km hielten wir an obwohl uns allen langsam nichtmehr so wohl bei der Sache war und fragten in einem Haus nach wo, es denn nach Nimbin ginge und uns wurde ein Weg beschrieben.
Kaum wollten wir wieder losfahren steckten wir durch das Wendemanöver im Gras fest und der Wagen bewegte sich nicht mehr... so mussten Hannes, Frie und Tom durch ihre blose Muskelkraft den Wagen etwas Nachhilfe geben, während ich Bleifuß spielen durfte.
30 Minuten später waren wir dann auch in Nimbin (19:15 Uhr). Dort war fast alles geschlossen bis auf ein Laden, welcher alle Möglichen Kräuter, Naturheilmittel und anderen Hippiekram anbot und natürlich die örtlichen Pubs.
Nach ca. 45 Minuten waren wir wieder aus Nimbin verschwunden und ab ging es Richtung Brisbane, über eine weitere dunkle und unbekannte Straße, welche anfing mir Spaß zu machen, da es doch deutlich anspruchsvoller war als Autobahn fahren (aber auch deutlich gefährlicher mit teilweise 100er Schildern und unausgeleuchteten bis zu 300° Kurven, wo man dann doch von 60 auf 30-40 runterbremsen musste). Welche aber bald zu einer besser ausgebauten Landstraße wurde. Gegen 23 Uhr waren wir dann auch endlich wieder im Hostel und konnten in unsere Betten gehen.

Donnerstag, 18. September 2008

Wir leben noch...

...der Beweis steckt in diesem Post, indem auch wir, Hannes und Tom uns wieder mal aktiv zu Wort melden. Wir sitzen grad draußen und warten darauf, dass unser Wasser kocht, was allerdings noch dauern kann, da Frie sich dazu entschlossen hat nicht das bereits kochende Wasser aus dem Boiler zu nehmen, da er kocht und lieber das Leitungswasser erwärmt...
Unser Tag besteht seit nunmehr einer Woche nurnoch aus essen, schlafen und arbeiten, da wir allein für die Arbeit 11h am tag benötigen. Für Morgen haben wir uns aus 2 Gründen frei genommen: wir müssen das Auto auf uns registrieren lassen und dafür nach Byron Bay fahren und zweitens sind sich drei von uns nicht ganz sicher, ob wir denn auch bezahlt, oder nur abgezockt werden. Von mal zu mal gibt es mehr Anlässe, die einem zu denken geben.
Ursprünglich wurden uns bis zu vier Wochen Arbeit zugesichert, jedoch ist das Lagerhaus nach bereits einer Woche so leer, dass es eigentlich gar nichts mehr zu tun gibt(siehe Bilder).
Wir haben seit zwei Tagen einen neuen "Aufseher" dem alles was wir machen egal zu sein scheint, obwohl die vorigen uns stetig überwachten, oder zumindest gut im Blick behielten, was wir machten und wann wir unsere Pausen nahmen.
Wir haben alle Bilder angetackert, alle Bilder wurden abgeholt und der Müllmann hat geholt, was er zu holen hatte.
Nun sieht es so aus, als würde Superart sich von uns verabschieden. Da Schwarzarbeit für Australien nicht ganz unüblich ist, haben wir rein rechtlich gesehen auch hinterher kaum eine Chance unser Geld zu bekommen, da wir keinen Vertrag oder Ähnliches haben.
Wir haben uns somit erstmal dazu entschlossen auf unser Geld zu warten, dass am Montag überwiesen werden soll und zu hoffen, dass es sich auf unser Konto bewegen mag.
Weitere Faktoren sind zu paranoid um sie aufzulisten.
Unser Essen ist nun gleich fertig, und der Akku neigt sich wie immer dem Ende entgegen.
Somit verabschieden wir uns erstmal bis zum nächsten Blogeintrag von euch und wünschen euch noch ein bisschen mehr Sonne, als wir hier gerade haben (keine Angst, es ist bewölkt).

Hannes und Tom

Dienstag, 16. September 2008

Das erste, ...

... was von unserem neuen Arbeitsplatz tagtäglich verschwindet, ist die Arbeitsmoral. Denn zehn Stunden am Stück irgendwelche chinesischen Bilder auf Holzrahmen zu tackern, die dann für 150$ bis 300$ das Stück verkauft werden, steigert den Drang zur Perfektion und Effizienz nicht gerade, vor allem bei einem Stundenlohn von 15$. Und somit kommen wir zu dem ersten ausführlicheren Bericht zum Thema "Geld scheffeln in Australien". Bekommen haben wir die Arbeit eher zufällig. Wir saßen wie jeden Abend im Pub, haben unser Jug getrunken und unser Englisch geschult. Da setzten sich zwei Mädels um die 25 an unseren Tisch und fragen uns, ob wir einen Job brauchen und viel Geld verdienen wollen. Zuerst hatten wir noch unsere Bedenken, zumal sie meinten, dass wir unsere Besteuerung selbst festlegen könnten. Aber da uns das tagelange Kartengespiele und Sonnen langsam zum Hals raushing und wir sowieso immer Geld brauchen, dachten wir uns, testen wir es einfach mal. Und nun arbeiten wir seit letzter Woche Freitag mit ca. 15 anderen in einer Lagerhalle, 20 Minuten von hier, und tackern mit einer Tackerpistole in China produzierte Bilder auf Holzrahmen. Und da das stundenlange Rumstehen trotz Musikhören doch schnell langweilig wird, müssen wir uns halt die Zeit verteiben, indem wir uns Tackerschlachten liefern, irgendwelche Bilder in die Rückseiten unserer Rahmen tackern oder die Wasserflaschen der anderen mit Cuttern aufschneiden. Hier wird man wieder zum Kind, hier kann man ganz man selbst ein. Aber nur, wenn wie heute die Aufsicht mal nicht gerade ihrer Aufgabe nachgeht. Bei diesen Aktionen kann es natürlich auch mal dazu kommen, dass der Friedrich sich in den kleinen Finger tackert und zwar anscheinend in den Knorpel oder Knochen, denn die Klammer ging relativ schwer wieder raus. Aber es ist alles wieder in Ordnung, der Finger lebt noch, und kan sich auch wieder bewegen.
Morgen läuft die Messe an, für die wir die Bilder produzieren und dauert ab dem Zeitpunkt vier Wochen. Solange werden wir laut unseren Arbeitgebern von "Superart" auch noch gebraucht. Ansonsten lässt sich von den letzten Tagen nichts größeres berichten, da wir früh aufgestanden, halb neun zur Arbeit gefahren und halb acht abends wieder gekommen sind. Da bleibt nicht viel Zeit für größere Ausflüge.
Die Bilder von unserem Arbeitsplatz lade ich in den nächsten Stunden noch hoch.
Wir freuen uns auf weitere Kommentare und nutzt die Chatbox weiter so (vor allem Konrad :) )

Samstag, 13. September 2008

Working (Holiday) / (Un)happy Birthday

Nach unserem ersten Arbeitstag gestern, welcher eigentlich ganz gut war hieß es heute Birthday Time, da ich heute 19 Jahre alt geworden bin. Normalerweise sieht ein Geburtstag so aus, dass man Zuhause sitzt und auf die Gäste wartet und einwenig die Wohnung putzt, damit die Verwandten nur das beste von einem sehen/denken.
Nicht so hier… unser Tag begann 7 Uhr, duschen etc. und dann 8 Uhr hieß es ab ins Auto mit unserem Van, worin wir auch einen unserer einen neuseeländischen Freund verstaut hatten, wohin es an meinem Geburtstag ging, wird hier noch nicht verraten. Wir wollten 8:30 Uhr bei Aldi sein um dort uns was zum frühstücken zu holen, da wir leider nix mehr dahatten. Pünklich fuhren wir los doch nachdem wir die Hälfte der Strecke geschafft hatten wurde mir bewusst, dass unsere Tankanzeige auf kurz vor leer stand was man auch am fahrverhalten des Autos merkte.
Also am Autobahnrand angehalten und ausgestiegen, probiert mit unserem Kanister den Tank aufzufüllen, wobei glaube maximal 2l rausgekommen sind und davon auch ca. 1l aus der undichten Öffnung über meine Hand lief und maximal 1er im Tank landete.
So hieß es nun wiederrum Tankstelle suchen, nach 5 Minuten hatten wir auch unser Ziel erreicht nur hatte diese kein Unleaded (Bleifrei) Benzin da welches wir brauchten.
So wurden wir auf eine Tankstelle 2min entfernt verwiesen.
Nachdem wir getankt hatten waren wir froh das wir doch noch alles pünktlich erreichen könnten, jedoch haben wir unsere Rechnung ohne das „Transport Office of Queensland“ gemacht, welche Spontan auf unserer nun anderen Strecke, eine Transporterkontrolle durchführte, welche uns auch wieder knappe 10 Minuten kostete.
Gegen 8:55 Uhr waren wir dann endlich bei Aldi.
Haben uns fix was zu Essen gekauft uns sind dann fast pünktlich an unserem Ziel angekommen.
Unserer Arbeitsstelle, wo wir bereits gestern waren und Bilder eingerahmt haben.
Dort galt es dann wieder bewaffnet mit einer Tackerpistole und anderen Arbeitsutensilien Bilder auf ihre Rahmen zu bringen.
Die Arbeit ist eigentlich sehr gut für 15 AU$ die Stunde, da man seine Pausen frei wählen kann da sie nicht bezahlt werden, nebenbei Musik hören kann, etc.
Das Geschenk meiner Mutti, über welches ich beim Abflug geflucht hatte, da ich nix mitnehmen wollte konnte ich auch gegen 17:30 Uhr heute endlich öffnen.
Es hatte mir ja schon am Zoll in Australien Probleme gemacht wie ich es mir schon vorher denken konnte. Aber dort wurde mir bereits gesagt, da die Zollbeamten es geöffnet haben, ohne es mir zu zeigen, dass mein Mutti mich lieb hat (Your mother loves you.).
Nun zum Inhalt, es war Geld und ein paar Süßigkeiten, welche in den ca. 40 Grad des Autos ziemlich lädiert aussahen. Bilder gibt’s dazu sicher noch.
Nagut mir wurde gerade gesagt, das oben ein Jug auf mich wartet sponsered bei den Neuseeländern.
Außerdem wollen wir gleich noch feiern und das große Footballspiel, zwischen Australien und Neuseeland ansehen.
Das war soweit das Neuste.
Morgen gehen Frie und ich wieder arbeiten von 12 bis 19 Uhr.
Also bleibt gespannt was unsere Reise weiter bringt.
Liebe Grüße
Das Geburtstagskind.

Donnerstag, 11. September 2008

Die Sonne geht auf

Und zwar gerade jetzt ueber dem etwas bewoelkten Brisbaner Himmel. Es ist erst halb sieben, aber schon um die 20 Grad warm und man bekommt so langsam eine Ahnung, wie heiss es dann im Sommer hier werden kann. Vor allem da heute im Norden Australiens 37 Grad werden sollen. Im Winter! Oli laedt gerade die Bilder des gestrigen Tages hoch und ich schreibe parallel hier am Hostel-Rechner den neusten Blog-Eintrag. Daher auch die fehlenden Umlaute. Gestern haben wir unsere neue Mobilitaet genutzt und sind in das absolute Tourigebiet "Surfers Paradise" an der Gold Coast, 75 km suedoestlich von Brisbane, gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir ein paar Outletstores mitgenommen, die uns von unseren neuseelaendischen Barbekanntschaften am Abend zuvor empfohlen worden sind. Und so hat sich jeder von uns im riesigen Billa-Bong-Store vergleichsweise kostenguenstig mit diversen Kleidungsstuecken wie Badehosen, Guertel, Pullover oder Portemonnaies eingedeckt. Als wir dann am Strand von "Surfers Paradise" standen, kamen wir uns vor, wie am Miami Beach, ueberall Palmen, weisse lange und vor allem breite Sandstraende. Unmengen an Wolkenkratzern, darunter das hoechste Gebaeude der suedlichen Hemisphare. Und 100m vom Strand entfernt gab es ein Hard Rock Cafe, was mich besonders gefreut hat, da ich ja knapp 4 Monate zuvor vor dem Pendant in New York City stand. Am Abend haben wir nur noch schnell was gegessen, uns mit den Neuseelaendern und ein paar Natives unterhalten und sind dann frueh ins Bett. Denn heute beginnt unser erster Arbeitstag, in zwei Stunden gehts los und heute Abend oder morgen frueh werdet ihr dann einen ersten Erfahrungsbericht von uns zum Thema "Geld scheffeln in Australien" bekommen.
Viele Gruesse aus dem Sunshine State Queensland

Mittwoch, 10. September 2008

Wir haben Arbeit...

...gehabt. Und zwar ganz schön viel beim Ausmisten und Waschen unseres neuen Vans. Sechs Stunden haben wir nach dem Kauf heute Morgen Essensvorräte sortiert, Campingzubehör gesichtet und dem Auto einer intensiven Innenpflege unterzogen. Nachdem wir alles wieder eingeräumt und unsere Speicherkarten mit Fotos gefüllt hatten, mussten wir leider unseren Platz vor dem Hostel räumen und einen anderen zum Parken suchen. Denn während unserer Säuberungsaktion wurden wir von einer Polizei-Streife freundlich darauf hingewiesen, dass wir doch in einem Halteverbot stünden. Ein gutes hatte dieser Adrenalinkick, denn bei der Kontrolle unserer Fahrzeugpapiere und der Vorgeschichte des Vans stellte sich heraus, dass alles absolut in Ordung und unser neues Gefährt zum Beispiel nicht geklaut ist. Zu mehr haben wir uns heute nicht hinreißen lassen. Jetzt sitzten wir noch mit ein paar Neuseeländern, die wir vor zwei Tagen kennengelern haben, auf der Terrasse, nutzen die Happy Hour und verdauen unserer leckeres Abendessen, welches aus Reis und Chili Con Carne bestand. Wenn mein Bier leer ist, welches für uns alle der Auftakt zur 'Englisch-Stunde' ist, werde ich noch die Bilder des heutigen Tages hochladen. Liebe Grüße von
Hannes, Oli, Frie und Tom

Dienstag, 9. September 2008

Es geht doch!

Wie schnell kann einem das Zeitgefühl verloren gehen? Hier in Australien geschieht das scheinbar schon nach vier Tagen. Die Fülle von Erlebnissen lässt uns unseren Work & Travel Aufenthalt schon ca. zwei Wochen lang erscheinen. Zum einen ist man immer gut drauf, da jeden Tag die Sonne scheint, und die Leute hier viel freundlicher sind, als man es von Deutschland gewöhnt ist. Zum anderen haben wir hier schon soviel gemanagt, wofür wir in Deutschland definitiv eben diese zwei Wochen bräuchten. Glücklicherweise haben wir nach dem gestrigen Reinfall in Sachen 'Autokauf' heute scheinbar einen Jackpot gelandet. Einen Mitsubishi mit vier Plätzen und zusätzlich einem Doppelbett hinten mit viel, viel Stauraum. Die Verkäufer sind Franzosen, die selbst mit dem Van Australien bereist haben und sie haben nicht versucht, eventuelle Mängel überzulackieren, sondern wiesen uns explizit auf solche hin. Auch die Probefahrt verlief problemlos, obwohl ich das erste Mal einer Automatikschaltung und dem Linksverkehr ausgesetzt war. Und für alle die sich jetzt Sorgen machen: wir haben den Van und die Franzosen genau unter die Lupe genommen und sie erschienen sehr seriös. Daher haben wir beschlossen, dass dieser Van für 3800 AUD das Auto sein wird, welches uns in den nächsten 10 Monaten durch Australien transportiert. Als weiteren Erfolg kann man die Idee bezeichnen, die uns heute während einer unserer langen Doppelkopfrunden eingefallen ist. Da wir bisher jeden Tag mindestens zweimal in die Stadt laufen mussten, weil wir beim ersten Einkauf irgendetwas vergessen hatten, beschlossen wir heute mal eine Einkaufsliste zu machen. Dadurch haben wir bei unserem heutigen zweiten Einkauf, den wir gleich zum Abheben der 3800 AUD nutzen, beinahe an alles gedacht. Nur einwas haben wir vergessen und zwar, wie schon die letzten drei Tage, Zahnpasta für Tom und Hannes. Sie stand nämlich nicht auf der Liste. Morgen früh werden wir das Auto in Empfang nehmen und uns in der nächsten Tagen weiterhin um einen Job bemühen. Erste Bilder von unserem neuen Begleiter werdet ihr morgen zu Gesicht bekommen. Und vielleicht wird es auch bald was mit der Zahnpasta.

Montag, 8. September 2008

Don't shit...

...auf meinen Teppich. Dies ist der erste Gedanke, der uns zum heutigen Tag einfällt.
Zuerst waren wir schon wieder um 5 Uhr munter, da wir das Jetlag noch nicht ganz überwunden haben, dann gab es kein warmes Wasser und zusätzlich mussten wir noch eine gute halbe Stunde vor Coles warten, da der Laden erst 7 Uhr öffnet.
Nach unserem letzten Frühstück im Palace Hostel, machten wir uns auf den Weg ins Brisbane City Backpackers, welches wir am Abend zuvor als würdigen Nachfolger auserkoren hatten. Nach einem anstrengenden Fußmarsch und dem Einchecken ging es gleich weiter in die Stadt, wo wir bei eine Filiale der Westpacbank jeder ein Konto eröffneten und Hannes und Tom noch ihre australischen Simkarten erworben haben. Nun haben wir alle 4 eine australische Handynummer über welche wir immer ereichbar sind.

Frie: 0061-414660904
Oli: 0061-414660894
Hannes: 0061-0410868519
Tom: noch nicht aktiviert

Bis dahin klappte alles ohne Probleme, so dass es uns nicht verwunderte, bei unserer ersten Autobesichtigung einen absoluten Reinfall zu erleben. Der Anbieter war ein ca. 50 Jahre alter, sehr unseriöser Aussie, der auch noch eine Stunde zu spät kam. Wir vermuten, dass er in der Zeit noch einige Mängel, wie Rostspuren an Felgen, Stoßstange und Innverkleidung überlakiert hat. Kurz gesagt, der Wagen war eine absolute Schrottkarre und höchstens 500$ und nicht die von ihm verlangten 3500$ wert.
Wir werden uns bemühen morgen noch mehr Angebote zu erhalten, so das wir schon in den nächsten Tagen ein Auto haben und somit so flexibel sind, auch in der Umgebung Brisbanes Jobs anzunehmen.
Nun werden wir dem Abend noch mit einem gemütlichen Jug (Maß) und Kartenspielen
verabschieden uns morgen weiter durch den Brisbaner Großstadtdschungel kämpfen.
Lest immer schön den Blog und wir wünschen euch eine angenehmen Start in die neue Woche.
Oli und Frie
(neue Bilder in den 2 vorhergerigen Einträgen)

Sonntag, 7. September 2008

Erste Kontakte

Wir schreiben den zweiten Tag in unserer noch rund 10-monatigen Geschichte. Höchstwahrscheinlich werden wir uns bald "unser eigenes" Internet via GPRS leisten, womit wir euch dann auch auf unseren Farmtouren auf dem laufenden halten können.
Wir sind dauerhaft am Fotos machen; irgendwie gibt es hier soviel zu sehen, dass man euch wahrscheinlich gar nicht alles auf dieser Seite zeigen kann.
Es ist sehr einfach hier mit anderen Backpackern oder auch Australiern in Kontakt zu kommen. Die Mentalität in diesen Breiten ist überwältigend; die Leute sind freundlich, hilfsbereit, .... (natürlich gibt es Ausnahmen wie überall) ... man könnte schon fast mit dem Gedanken spielen hier zu bleiben. Immerhin hat man hier ein bleibend gutes Wetter.
Brisbane ist sehr belebt; scheinbar steht Australien allgemein für Party. Es war sogar soviel los, dass selbst Tom schon seit 3 Uhr wach ist! Wie man sieht beginnt die Veränderung schon. Natürlich/Hoffentlich bleiben wir noch die, die ihr verabschiedet hattet.
Achja und dieser Text war jetzt mein Solobeitrag ;)
Gruß von allen, wir genießen weiterhin die Sonne und den Sonntag

Hannes

Samstag, 6. September 2008

Ein Hauch von Freiheit

Wir sind zwar erst seit 6h in Brisbane, doch haben wir jetzt schon zu spüren bekommen, dass die gesuchte Freiheit auch einige Nachteile mit sich bringt. So mussten wir, angekommen am Airport Brisbane, eine Fahrt ins Zentrum organisieren, der fast drei (Liter) unserer edlen Tropfen zum Opfer gefallen sind, einige Probleme mit unserer Vorreservierung im Hostel klären und, was am schwersten war, nach einer 24 stündigen Reise die Motivation finden, die Stadt nach Bank-, Post-, und Vodafonefilialen zu durchforsten. Nach einem ersten groben Überblick, haben wir uns erstmal mit einem kleinem Frühstück gestärkt. Später ging es dann für Tom und Hannes ins Hostel und für uns beide zum nächsten Vodafoneshop und der Jagd nach dem ersehnten kostenlosen Internetzugang, den wir in der Stadtbibliothek bekommen haben.
Morgen Abend (unsere Zeit) folgen die ersten Bilder und eventuell weitere Geschichten von uns auf dem Pfad der Unabhängikeit.

Frie & Oli

Freitag, 5. September 2008

Erste Reiseimpressionen

Und da stehen wir nun. In Singapur, Indonesien, Asien und haben schon die ersten Probleme bewaeltigt. Zum Beispiel haben wir heraus gefunden, dass wir die 8 Liter Alkohol, den wir hier im Duty Free Shop billig erworben haben mit ins Handgepaeck nehmen duerfen, was uns in Frankfurt nicht vergoennt war. Und wir haben es geschafft einen kostenlosen Internetzugang zu finden. Leider koennen wir aber noch keine Bilder hochladen, welche aber schnellstmoeglichst nachgereicht werden.
Nun ist es nur noch 1h, bis wir dann auch den Flieger nach Brisbane, unser eigentliches Ziel, betreten. Hannes und Tom erkunden noch den tropisch dekorierten Raucherbereich, die Sonne ist schon vor einer Weile untergegangen und wir werden noch ein bisschen durch diesen gigantisch grossen Airport schlendern.
Machts gut und viele liebe Gruesse aus Singapur wünschen euch
Oli, Frie
(Tom und Hannes, i.V. Frie)

Donnerstag, 4. September 2008

Abschiedsgedanken

Eigentlich dachte ich es würde noch eine Weile dauern, jedoch habe ich den Entschluss gefasst, mir einfach mal ein paar Zeilen von der Seele zu schreiben.
Bis vor kurzen sah ich noch auf den Abreisetimer und dachte mir nichts besonderes dabei, irgendwie war es für mich selbst vor 2 Tagen noch wie in weiter Ferne, zumindest gefühlsmäßig.
Jedoch in Anbetracht darauf, dass ich heute das letzte mal für die nächste Zeit in meinem Bett schlafe, der Abreisetimer keine Tage, sondern nurnoch Stunden anzeigt und ich viele Freunde und Verwandte die mir wichtig sind für eine lange Zeit nicht sehe, machen sich in mir doch ein paar Gedanken und Gefühle breit.
Es kommen keine Bedenken in mir hoch, denn ich freue mich auf die Erlebnisse mit den drei Freunden, die nicht zu Hause bleiben. Jedoch empfinde ich, glaube ich zumindest, zum ersten mal so eine Trauer dieser Art. Auch wenn ihr vielleicht wissen wollt, wie ich das meine, muss ich euch leider enttäuschen, denn ich kann es nicht in Worte fassen.
Mir werden einfach viele Menschen fehlen und ich denke einfach mal, dass es den anderen nicht anders geht.
Ich möchte einfach noch einmal auf diese Weise danke zu allen guten Freunden, Verwanden, Bekannen und unseren Eltern sagen.
Denkt alle daran, wir sehen uns in 10 Monaten!

Tom

Mittwoch, 3. September 2008

5 vor 12

So nun ist es fast so weit, 1 ½ Tage noch dann werden wir unsere schöne Heimat verlassen und diese Internetseite wird wichtiger, informativer und unterhaltsamer werden als FAZ, LVZ und Bild zusammen.

Die letzten Tage wurden von uns allen ausgiebig genutzt um noch mal die Familie zu sehen und sich in 2 großen Runden von unseren Freunden zu verabschieden.

Wir danken noch mal all unseren Freunden, die es sich nicht nehmen liesen und unserer Grillrunde und unserem kleinen Abschiedsessen mit anschließender Clubtour bis 4 Uhr beigewohnt haben.

Eine kleine Impression des Abends ist in der Diashow dieses Posts zu finden.

Oli


Dienstag, 2. September 2008

Abschiedsgrillen